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Wildtieren leichter die Flucht ermöglichen

Frühmahd Wildtieren leichter die Flucht ermöglichen

Zur Brut- und Setzzeit von Wildtieren empfiehlt der Deutsche Jägerverband den Landwirten ihre Felder von Innen nach Außen zu mähen.

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Ein Reh springt über eine Wiese: Mit der Mähtechnik von innen nach außen können Landwirte die Tiere zur Flucht animieren.

Quelle: Archivbild: Nadine Weigel

Niederwetter. Im Nachgang der OP-Berichterstattung vom 9. Mai, unter anderem über die Methode mit Schallkanonen Wildtiere aus Feldern zu vertreiben, die gemäht werden sollen, macht Niederwetters Jagdpächter Robert Stuhl darauf aufmerksam, dass der Deutsche ­Jägerverband auch sehr für ein Mähen von innen nach außen wirbt (siehe Grafik).

 

Dieses Verfahren hatte Andreas Mohr, Vorsitzender des Jagdvereins Hubertus Altkreis Büdingen, während  seines Vortrages auf Einladung des Kreisbauernverbandes Marburg-Biedenkopf in Wittelsberg auch angesprochen. Neben dem Jagdverband empfehlen auch der Deutsche Bauernverband, der Bundesverband Lohnunternehmen (BLU) und der Bundesverband der Maschinenringe (BMR) gerade­ zur Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere, die Felder von innen nach außen zu mähen.

Stuhl weist darauf hin, dass im umgekehrten Fall die Tiere nicht nach außen flüchten, sondern immer die verbleibende Deckung nutzen und so automatisch immer mehr nach innen rücken, was die Gefahr einer tödlichen Kollision mit der Mähmaschine ­erhöht. Die generelle Zusammenarbeit zwischen Jagdpächter und Landwirt vor dem Mähen eines Feldes bleibt davon unberührt weiter sehr wichtig wie auch die Methoden, im Vorfeld Wildtiere aus dem Feld zu vertreiben (die OP berichtete).

von Götz Schaub

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Ein kleines Rehkitz steht im Gras – für Landwirte bei der Mäharbeit kaum zu sehen. Andreas Mohr (links), Vorsitzender des Jagdvereins Hubertus Altkreis Büdingen, stellte eine Schallkanone zum Schutz der Jungtiere vor. Fotos: Archiv, Manfred Schubert

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