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Kulinarischer Genuss in familiärer Atmosphäre

Herbstmarkt in Oberrosphe Kulinarischer Genuss in familiärer Atmosphäre

Gutes Essen, Selbstvermarkter und Kunsthandwerker sowie das schöne sonnige Wetter zogen am Sonntag viele Besucher zum 18. Herbstmarkt in Oberrosphe.

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Oma Karins selbstgemachte Marmeladen aus heimischem Obst kamen gut an (rechts, unterstützt von Enkelin Annika).

Quelle: Manfred Schubert

Oberrosphe. „Ich komme immer wieder gerne her. Es gibt größere Märkte mit mehr Anbietern, aber in Oberrosphe steht nicht der Kommerz im Vordergrund, sondern das Miteinander. Es herrscht eine familiäre Atmosphäre, man trifft viele Freunde und Bekannte und unterhält sich ausgiebig“, beschrieb Richard Heß sehr treffend, was den Reiz des Herbstmarktes in Oberrosphe für die Besucher aus dem Stadtgebiet von Wetter ausmacht.

Selbstgebrautes Bier und heimische Wildkräuter

Aber längst zählen auch Gäste aus den Nachbarkreisen Frankenberg, Gießen und Lahn-Dill zu den Stammbesuchern, die neben der heimeligen Atmosphäre die Vielfalt an regionalen kulinarischen Köstlichkeiten aus eigener Herstellung lockt.
Beispielsweise die von Jägern in den Wäldern um Oberrosphe erlegten Tiere und die von Familie Born hergestellten Wildspezialitäten wie Wildgulasch und Wildschweinbratwurst oder Wildschinken.

Oder das mit Oberrospher Quellwasser aus dem „Hobbebonn“ selbstgebraute Kellerbier von Familie Eucker, der Krustenbraten und Apfelwein der Burschenschaft, die Brotteigwaffeln mit frisch geernteten heimischen Wildkräutern von „Kräuterfrau“ Hildegard Herr oder die Kartoffelsuppe der Landfrauen.

Außerdem hatten die Landfrauen gemeinsam mit der Volkstanz- und Trachtengruppe „Die Burgwaldskälwer“ ein äußerst reichhaltiges und leckeres Buffet mit 60 verschiedenen Kuchen und Torten bestückt, sodass die Auswahl schwer fiel.
Der Herbstmarkt war zum wiederholten Male Bestandteil des bundesweiten „Tages der Regionen“.

1000 Besucher zwischen altem und neuem DGH

Erwin Hahn vom veranstaltenden Verein „Gut leben auf dem Dorf – hier in Oberrosphe“ freute sich, dass diesmal mit 31 Ausstellern so viele wie noch nie ihre Waren anboten, von Selbstvermarktern mit Honig und Konfitüren aus heimischem Obst über Kunsthandwerker mit Schmuck und Dekorativem bis zu Gesticktem und Gestricktem reichte die Auswahl.

Eingeleitet hatte den Herbstmarkt ein gut besuchter Erntedank-Gottesdienst. Der Posaunenchor, der den Gottesdienst mitgestaltete, unterhielt anschließend die Gäste des Herbstmarktes musikalisch. Außerdem trat die Kindertanzgruppe der Burgwaldskälwer auf.

Nachdem sich der morgendliche Hochnebel aufgelöst hatte, kamen schätzungsweise 1000 Besucher auf den Platz zwischen altem und neuem Dorfgemeinschaftshaus.

von Manfred Schubert

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