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Historisches zu Fuß und im Netz zu sehen

Wetters Altstadt Historisches zu Fuß und im Netz zu sehen

Mit viel ehrenamtlichem Engagement ist der Historische Stadtrundgang in ­Wetter in den vergangenen eineinhalb Jahren als Abschluss der Altstadtsanierung erarbeitet worden.

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Gut 80 Teilnehmer konnte Bürgermeister Kai-Uwe Spanka am Samstag auf dem Marktplatz vor dem Rathaus zur Eröffnung des Historischen Stadtrundgangs in ­Wetter begrüßen.

Quelle: Manfred Schubert

Wetter. „Hier bin ich ja noch nie gewesen“ oder „Das waren früher unsere Schleichwege“ waren einige Kommentare jüngerer und älterer Wetteraner, während sie Bürgermeister Kai-Uwe Spanka auf teilweise engen, aber seit vergangenem Jahr hübsch gepflasterten Pfaden über den Historischen Stadtrundgang mit seinen 15 Stationen folgten.

Die Wege haben 42000 Euro gekostet, die Informations-­Tafeln 12000 Euro, der Großteil der übrigen Arbeit sei vor allem ehrenamtlich geleistet worden, betonte Spanka bei der Begrüßung der gut 80 Teilnehmer, die am ­Samstagnachmittag zur ­Eröffnung des Historischen Stadtrundgangs gekommen waren.

„Wir haben uns einen schönen Abschluss von 25 Jahren Altstadtsanierung gewünscht, in denen etwa zehn Millionen Euro privat und öffentlich verbaut wurden“, sagte er. Und fügte an, dass es noch 20 Prozent historischer Gebäude gebe, die dringend einer Sanierung bedürften. Man werde nicht in den Bemühungen locker lassen, die Besitzer zur Investition in die Substanz ihrer Gebäude zu bewegen

Durch den Historischen Stadtrundgang sollen Einheimische wie Touristen Einblicke in die Geschichte der Stadt erhalten, die ins achte Jahrhundert zurückreiche, sagte der Bürgermeister. Auf den Tafeln befinden sich sogenannte QR-Codes, die man mit Smartphone oder Tablet scannen und so Informationen im Internet aufrufen sowie zusätzliche Spielszenen zur Geschichte Wetters finden kann.

Diese hat Regisseurin „Bruno“ Heß mit ihrem Team umgesetzt, zum Teil sind es Szenen aus Theateraufführungen, zum Teil neu aufgenommene. Einen Eindruck davon konnten sich die Teilnehmer nach der gut 70-minütigen Führung in zwei Gruppen, die zweite leitete Dr. Martina Kepper, über den Stadtrundgang im „Alten Fritz“ verschaffen, wo bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen die Szenen auf Leinwand vorgeführt wurden.

Großen Spaß bereiteten dabei die „Outtakes“, Szenen, die nicht gelungen sind, und leider so nicht im Internet zu sehen sein werden. Den Stadtrundgang kann man in 70 Minuten bewältigen, er ist größtenteils auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Man kann sich auch mehr Zeit lassen und schöne Ausblicke von der Stadtmauer auf die Altstadt genießen.

www.wetter-hessen.de/Stadtrundgang

von Manfred Schubert

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