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Krippen in allen Variationen und Formen

Dorfmuseum Oberrosphe Krippen in allen Variationen und Formen

Die Krippenausstellung in Oberrosphe ist alles andere als „nur“ eine Krippen­ausstellung. Sie wartet in jedem Jahr nicht nur mit zahlreichen neuen Exponaten auf, sie besticht immer wieder durch ihr besonderes Ambiente im Stall.

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Brigitte Stuhl (links) und Elfriede Hahn haben unzählige Stunden mit dem Aufbau der Krippen verbracht. Jede Krippe, alle Figuren sollen für sich wirken – so auch auf einer Leiter-Pyramide, in einer Suppenkelle oder in einem historischen Topf­lappen-Kasten.

Quelle: Götz Schaub

Oberrosphe. Brigitte Stuhl und Elfriede Hahn kennen sich seit ihrer Kindheit. Sie sind Freundinnen und wenn es um die Herrichtung der Krippenausstellung im Alten Forsthof geht, sind sie ein eingespieltes Team.

Ein Team, aber auch zwei Frauen, die individuell Ideen entwickeln und so jede Ausstellung mit ausgefallenen Darstellungsformen einer der bekanntesten christlichen Szenen überhaupt bereichern. Natürlich dürfen die Besucher im Stallgebäude wieder ein stimmungsvolles Ambiente mit zahlreichen Lichterketten erwarten, auch wird es wieder viele grüne Zweige geben, aber dieses mal keine Fichtenzweige, sondern Kiefernzweige, so wie sie auch in Israel vorgefunden werden können. Brigitte Stuhl hat die Idee umgesetzt, die Weihnachtsgeschichte visuell umzusetzen und mit Original-Krippen aus der Gegend rund um Bethlehem zu flankieren. Eine schöne Einleitung ins Thema.

Öffnungszeiten

Die Krippenausstellung im Alten Forsthof in Oberrosphe ist an den ersten drei Adventswochenenden 2. und 3., 9. und 10 sowie 16. und 17. Dezember jeweils samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Ein großer Parkplatz ist vorhanden. Im nebenstehenden Haus 13, das auch zum Museum gehört, gibt es zudem eine Sammlung von altem Spielzeug zu sehen, das von Jochen Schäfer zusammengetragen wurde. Einen kleinen Markt gibt es ab dem zweiten Adventswochenende. Die Ausstellung ist für Gruppen nach vorheriger Anmeldung auch zu anderen Zeiten zugänglich. Termine können vereinbart werden mit Brigitte Stuhl unter Telefon 06423/6168, Elfriede Hahn unter Telefon 06423/2345 oder Hans Bertram unter Telefon 06423/51320.

„Wenn auch einige sehr alte Krippen und Figuren dabei sind, wissen wir, dass wir uns gegen viele andere Krippenausstellungen abheben müssen und das können wir durch das besondere Ambiente und die vielen Gegenstände aus dem Museum, die wir in die Ausstellung integrieren können“, sagt Elfriede Hahn.

Und so kann man sich auf dem einfachen Boden eines hessischen Stalls auf Weltreise begeben und Krippen aus allen Herren Ländern bestaunen, die manchmal mangels Ausstattung in eine ganz neue Szenerie gebettet werden. Da lassen sich Maria, Josef und das Christuskind auch mal in einer historischen Suppenkelle finden. Wer sich Zeit nimmt, kann  sicher auch eine Menge Geschichten zu den Krippen hören, unter denen sich auch einige Leihgaben befinden. Heinz Jesberg aus Mellnau hat darüber hinaus einige Krippen zum Verkauf angefertigt. Alle sehr individuell mit viel Liebe zum Detail.

In der Mitte der Ausstellung gibt es eine kleine Zusatzausstellung. Dort sind alte schmiedeeiserne Christbaumständer zu sehen, die liebevoll verziert sind. Und eine Christkind-Puppe soll daran erinnern, dass hier noch immer das Christkind für die Bescherung der Kinder zuständig ist und nicht der durch Werbung immer bekannter gemachte Weihnachtsmann.

von Götz Schaub

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