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Unterrospher wollen Jugendclub aufmöbeln

Dorferneuerung Unterrospher wollen Jugendclub aufmöbeln

Seit Jahren befindet sich die Dorferneuerung in Unterrosphe im Winterschlaf – jetzt wird das Thema wieder aktuell.

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Ortsvorsteher Florian Lies (von links), Andrea Weber, Gottfried Kolb und Dieter Schäfer vom Ortsbeirat zeigen eine mögliche Planskizze für den Festplatz in Unterrosphe.

Quelle: Ina Tannert

Unterrosphe. Im Fokus der Planungen steht der Jugendclub und vielleicht auch der Festplatz – beides könnte eine Generalüberholung gebrauchen, findet­ der Ortsbeirat. Ob und was ­renoviert wird – das hängt jetzt vom Interesse der Bewohner ab.
Das Dorferneuerungsprogramm im Ort läuft seit 2012, die Frist für die aktuelle Förderung für den ländlichen Raum endet Ende 2018.

Bis zum Frühling könnten noch Anträge eingereicht werden – so langsam kommen die Verantwortlichen also in Zugzwang. „Wir müssen überlegen, was wir noch für die Dorferneuerung machen können“, brachte Ortsvorsteher ­Florian Lies das Thema am vergangenen Donnerstag wieder auf den Tisch. Festplatz und Jugendclub sind bereits in das Programm aufgenommen, Pläne für eine mögliche Umgestaltung gibt es, darüber wurde jedoch noch nicht entschieden.

Der in die Jahre gekommene ­Jugendraum könnte nicht nur frische Farbe an den Wänden, sondern auch einige größere­ Baumaßnahmen vertragen, ­erklärte das Gremium. Neben ­einer neuen Eingangstür, neuen Toiletten und modernen Stromleitungen, sollte das Gebäude an das Nahwärmenetz angeschlossen werden. „Da muss etwas ­gemacht werden“, betonte Lies.

Auch zur Gestaltung des Festplatzes erhoffte sich das Gremium eine höhere Resonanz aus dem Ort. Möglich wäre etwa der Bau einer kleinen Grillhütte sowie die Erweiterung der Strom- und Wasseranschlüsse,­ ­was vorteilhaft für künftige­ Dorffeste­ wäre. Andere Ideen hätten ­bereits in der Vergangenheit ­wenig Anklang im Ort gefunden, wie der Bau eines Kletterfelsens oder eines Bouleplatzes. Einen multifunktionalen Treffpunkt brauche Unterrosphe nicht, schätzte das Gremium. Es gehe eher darum, den Bereich etwas aufzupeppen und zu begrünen – „einfach ein Festplatz, nur ein bisschen schöner“, fasste Andrea Weber zusammen.

Generell geht der Ortsbeirat das Thema Dorferneuerung vorsichtig an und hofft auf eine stärkere Beteiligung der Bürger als in den vergangenen Jahren. Auch was mögliche Eigenleistungen angeht, „sonst haut das finanziell vielleicht nicht hin“, schätzte Lies. Große Wünsche gebe es nicht, „aber das Ganze soll auch nicht im Sande verlaufen“, gab Weber zu bedenken.

Dazu gibt es am Mittwoch, 25. Oktober, um 20 Uhr eine Bürgerversammlung. Dann können die Unterrospher Ideen und Standpunkte zu beiden Punkten anbringen. „Dann gucken wir, ob das Interesse und die Bereitschaft im Ort da ist“, appellierte Lies an die Bewohner.

von Ina Tannert

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