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Wetter hat wieder einen Überschuss

Finanzen in Wetter Wetter hat wieder einen Überschuss

Nachdem der Etat der Stadt Wetter im Vorjahr knapp ausgeglichen war, weist er diesmal einen Überschuss von rund 156000 Euro aus.

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Zu den Investitionen, die Bürgermeister Kai-Uwe Spanka für das Jahr 2017 vorstellte, gehört der Ausbau der Bahnhofstraße Wetter, für die 400 000 Euro bereitstehen.

Quelle: Manfred Schubert

Wetter. In der Stadtverordnetenversammlung am Dienstagabend im Bürgerhaussaal der Stadthalle brachte Bürgermeister Kai-Uwe Spanka den Entwurf von Haushaltssatzung und Haushaltsplan für 2017 ein. Positiv hob er den deutlichen Überschuss im Ergebnishaushalt hervor.

 „Die Bevölkerungsentwicklung und unsere Lösungsansätze zur demografischen Entwicklung zeigen, dass wir uns nicht vor anderen Kommunen verstecken müssen“, sagte Spanka. Nach dem Tiefpunkt von 9432 Einwohnern im Jahr 2013 lebten 9572 Menschen am 30. Juni 2016 in Wetter, davon 587 mit Nebenwohnsitz.

Spanka mahnte dennoch zur Zurückhaltung und bat, keine Anträge einzureichen, die den Überschuss dann wieder in eine „schwarze Null“ verwandeln würden.

Investitionen in Höhe von 3,3 Millionen Euro geplant

Es gehe um den weiteren Abbau von Schulden und Kassenkrediten, 509000 Euro müsste die Stadt zur Kredittilgung erwirtschaften, gab er das Ziel vor. Der Schuldenstand betrug Ende des vergangenen Jahres 5,9 Millionen Euro.

Dass das nicht nur aus eigener Kraft zu schaffen sei, machte Spanka deutlich. „Der Zuschussbedarf bei der Kinderbetreuung beträgt 1,8 Millionen Euro, es wird Zeit, dass Bund und Land sich adäquat an den Kosten beteiligen“, forderte er.

Der Kämmerer wies darauf hin, dass er dieses Jahr öffentlich eine Entlastung der Kommunen bei der Kreis- und Schulumlage gefordert habe. Die Reaktionen darauf seien „unter der Gürtellinie“ gewesen, im Ergebnis werde es aber wohl zu einer Senkung der Kreisumlage für Jahr 2017 kommen, was für ihn einen Erfolg bedeute, betonte der Bürgermeister. Die Eckdaten des Hauhaltsentwurfs: Der Ergebnishaushalt weist Erträge in Höhe von 13,2 Millionen Euro und Aufwendungen von 13 Millionen Euro auf, sowie im außerordentlichen Ergebnis Erträge von 650 Euro - und somit einen Gesamtüberschuss von 156000 Euro.

Der Finanzhaushalt sieht Einzahlungen aus Investitionstätigkeit von 1,8 Millionen Euro bei Auszahlungen von 3,3 Millionen Euro vor. Bei der Finanzierungstätigkeit stehen Einzahlungen von 1,5 Millionen Euro und Auszahlungen von 5 Millionen Euro gegenüber. Das ergibt einen Zahlungsmittelfehlbedarf von 122000 Euro.

Der Gesamtbetrag der Kredite wird auf 1,5 Millionen Euro festgesetzt, darin sind Kredite aus dem Kommunalen Investitionsprogramm von Bund und Land in Höhe von 327000 Euro enthalten. Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Auszahlungen soll mit dem Haushaltsplan auf 1,75 Millionen Euro festgesetzt werden.

von Manfred Schubert

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