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Wetter gibt noch einmal alles

Grenzegang Wetter gibt noch einmal alles

Die Straßen waren von hunderten Zuschauern gesäumt: Ein humoristischer Umzug mit rund 15 Gruppen war unterwegs. Bevor der Grenzegang heute begraben wird, feierten die Wetteraner noch einmal ausgelassen.

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Wetters „Baywatch“-Team trillerte und spritze Wasser vom Traktoranhänger aus beim humoristischen Grenzegang-Umzug.

Quelle: Carina Becker

Wetter. Wie war das Grenzegangfest? Und was hat Ihnen am besten gefallen? Egal, wen in Wetter man gestern fragte - alle waren restlos begeistert und vermochten keinen rechten Höhepunkt des Festes auszumachen.

Bevor der Grenzegang am Dienstag begraben wird, feierten die Wetteraner noch einmal ausgelassen.

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„Doch, vielleicht das Festspiel“, meinte Christian Kögel, der im „Vogelbärbchen“ mitgespielt hatte und alle Grenzegangtage voll auskostete. „Das ist doch Pflicht als echter Wetteraner“, sagte der 35-Jährige lachend und wartete auf den humoristischen Umzug, der sich am Montagnachmittag vom Festplatz aus durch die Innenstadt schlängelte.

Freude über ein sehr gelungenes Fest

Auch der Erste Stadtrat Wetters, Peter Naumann aus Unterrosphe, wollte diesen Programmpunkt noch mitnehmen. „Es war ein sehr gelungenes Fest“, sagte er und würdigte die Sauberkeit auf dem Festplatz. Von Musik und Geselligkeit in dem kleinen Städtchen waren Sonja und Gerd Lauer aus Oberrosphe ganz angetan, „aber nach dem Umzug heute ist Schluss, dann haben wir genug“, meinte Gerd Lauer.

Und dann kam der Umzug - vorneweg der peitschenknallende Nachwuchs in Person von Tim Schmauch, Sohn des Grenzläufers Andreas Schmauch. Mit dabei waren unter anderem Feuerwehr und Stadtkapelle sowie die Alten Herren des VfB mit ihren „flotten Damen“. Von manchen Wagen wurde kühles Wasser mit dem Schlauch gespritzt, von anderen wurden den Besuchern kühle Getränke gereicht.

Wetteraner feiern ausgelassen

Die Truppe vom Festspiel war im Farbenrausch und „puderte“ sich unterwegs mit Farbpulver. So richtig geordnet ging es nicht her beim humoristischen Umzug, aber dafür mit viel Spaß. Dieser war dann nach etwa einer Dreiviertelstunde auch wieder vorbei - zumindest was den Umzug angeht. Die Wetteraner feierten trotzdem weiter - müssen sie schließlich auch, denn das nächste große Grenzegangfest lässt nun wieder sieben Jahre auf sich warten.

Übrigens haben wir in unserer gestrigen Ausgabe Wetters deutsche Partnergemeinde irrtümlich ins falsche Bundesland gelegt. Reinsdorf liegt natürlich in Sachsen-Anhalt, nicht in Niedersachsen.

von Carina Becker

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