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Wetter-Geschichten aus Wetter

ZDF-Dreharbeiten Wetter-Geschichten aus Wetter

Montagmorgen vor dem Dorfmuseum in Oberrosphe: Ein Team mit Kameras und Mikrofonen, dazu einige Einheimische sowie eine ganze Reihe Haustiere.

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Für die ZDF-Dreharbeiten wurde vor dem Dorfmuseum extra ein Misthaufen aufgeschichtet. Heinrich Henseling scheucht die Hühner wieder in die richtige Position, damit die Aufnahmen weitergehen können.

Quelle: Manfred Schubert

Oberrosphe. Mit dabei sind auch zwei Männer, die Freunden von Wissenschaftssendungen und Dokumentarfilmen ein Begriff sind: Astrophysik-Professor Harald Lesch und der Tier- und Dokumentarfilmer Dirk Steffens.

Zum ersten Mal sind „die fleischgewordene Kombination aus Theorie und Praxis“, wie es Steffens ausdrückte, gemeinsam für die neue Sendung „Terra X: Ein Fall für Lesch und Steffens“ auf Forschungsreise. Dabei geht es um die Frage, ob und wie man an einem bestimmten Ort das Wetter nach seinen Vorstellungen gestalten kann. Bei dem Thema lag es nahe, auch ein paar Szenen eben in Wetter zu drehen.

Eine Woche zuvor waren bereits 20 einheimische Komparsen in der Gaststätte „Zum alten Fritz“ beteiligt gewesen. Auch Aufnahmen mit Ballon und Zeppelin wurden gemacht.

Dorfbewohner helfen beim Dreh

Der letzte Drehtag des Teams der „Gruppe 5 Filmproduktion“ in der Region fand in Oberrosphe statt. Dabei ging es um Bauernregeln und was hinter diesen steckt und ob Tiere das Wetter vorhersagen können.

Die Dorfbewohner freuten sich über den Besuch des Filmteams und waren gerne bereit, es zu unterstützen.

Sei es, durch das Heranfahren und Aufbauen eines Misthaufens auf dem Hof des Dorfmuseums oder durch die Bereitstellung und Beaufsichtigung von Haustieren. Es wurden sogar Ziegen „importiert“ - von Andrea Fischbach aus Diedenshausen.

Natürlich machten die Tiere nicht immer alles kameragerecht.

Hahn spielt mit, Hund gelangweilt

So musste Heinrich Henseling die Hühner von Georg Noll immer mal wieder an die richtige Stelle des Misthaufens scheuchen. Dafür krähte aber der Hahn genau zur richtigen Zeit. Dem altdeutschen Hütehund von Karl-Heinz Metz wurde es während der viereinhalbstündigen Dreharbeiten anscheinend zu langweilig, irgendwann hatte er seine Leine durchgebissen.

Die Pferde vom Pferdehof „Blaues Lenchen“ waren da geduldiger und ließen sich von Jacklin Moldenhauer-Dersch und Karin Neumann durchs Bild führen, während die vom gleichen Hof stammende Katze es nicht allzu lange auf dem Tisch bei den beiden Moderatoren aushielt. Wer nun erfahren will, ob es stimmt „Wenn die Katzen sich am Abend lecken, wird uns am Morgen die Sonne wecken“, sollte am 14. Juni um 19.30 Uhr das ZDF einschalten und dabei zusätzlich einige schöne Aufnahmen mit Menschen und Landschaften aus dem heimischen Landkreis genießen.

von Manfred Schubert

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