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Wer noch in Sterzhausen bauen möchte, muss sich sputen

"Auf der Leimkaul" Wer noch in Sterzhausen bauen möchte, muss sich sputen

Sterzhausen hat als Wohnort einfach alles, was man sich wünschen kann und ist deshalb sehr beliebt bei jungen Familien, die sich ein Eigenheim bauen wollen.

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Bürgermeister Manfred Apell (von links), Ortsvorsteher Dirk Geißler, Sandra Riehl vom Bauamt (Zweite von rechts) sowie Vertreter der an der Ausführung beteiligten Firmen vollzogen erfolgreich den ersten Spatenstich für das Baugebiet „Auf der Leimkaul“ in Sterzhausen.

Quelle: Götz Schaub

Sterzhausen. Wo gibt es im Kreis ein Baugebiet, von dem es zum Kindergarten und zur Grundschule sprichwörtlich nur ein Katzensprung weit ist? Dazu eine bestechende, überaus überzeugende Infrastruktur im Dorf und wiederum keinen Steinwurf weit das Naherholungsgebiet Wollenberg. Kein Wunder dass Sterzhausen nachgefragt ist. Am Montag lud die Gemeinde Lahntal zum ersten Spatenstich für das neue Baugebiet „Auf der Leimkaul“. In den ersten beiden von insgesamt drei Bauabschnitten sollen 23 Bauplätze erschlossen werden, von denen allerdings schon die meisten vergeben sind. Und mehr noch: Auch für den dritten Bauabschnitt gibt es schon Interessenten.

Lahntal ist nach wie vor trotz demografischen Wandels eine wachsende Gemeinde. Seit 1996 sind allein im Ortsteil Sterzhausen 155 neue Baugrundstücke erschlossen und bebaut worden. Ganz aktuell wurden zehn Grundstücke im neuen Baugebiet an Familien vergeben, die zusammen auf 13 Kinder kommen. In der Gemeinde Lahntal ist man so noch weit entfernt davon, Kindergartengruppen schließen zu müssen, wie es in anderen Gemeinden vergleichbarer Größe schon der Fall ist. „Es ist kein Zufall, dass unsere Gemeinde als Wohnort so beliebt ist“, sagt Lahntals Bürgermeister Manfred Apell. Denn: „Neben der verkehrsgünstigen Lage spielen die Angebote für alle Generationen, die gute Nahversorgung und das vielfältige kulturelle Angebot eine Rolle. Für alle diese Annehmlichkeiten hat die Gemeinde sich eingesetzt und wird es weiter tun“, so Apell. Und so ist er auch ein bisschen „stolz darauf, dass die Gemeinde alle diese Projekte bisher aus eigener Kraft auf die Beine bringen konnte und sich für die Erschließung ihrer Baugebiete nicht in die Hand eines Investors begeben muss“. Die Bauarbeiten beginnen nach Ostern, im Sommer sollen die Erschließungsarbeiten fertig sein. Gemeinsam mit dem Bauunternehmen Naumann aus Münchhausen, dem Zweckverband Mittelhessische Wasser- beziehungsweise Abwasserwerke, den Stadtwerken Marburg und der Energie Netz Mitte werden die öffentlichen Ver- und Entsorgungskanäle, die Erweiterung des Nahwärmenetzes, die Stromversorgungsleitungen sowie die Straßen errichtet. Bei dieser Gelegenheit wird übrigens die Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ an das bestehende Nahwärmenetz der Stadtwerke Marburg angeschlossen.

Infos zum Bauablauf gibt es bei der Gemeinde Lahntal unter Telefon 06420/823023 (Sandra Riehl), zum Baulandverkauf unter 06420/823013 (Annette Heck).

von Götz Schaub

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