Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Warzenbacher Bürger haben wenig Diskussionsbedarf

Bürgerversammlung Warzenbacher Bürger haben wenig Diskussionsbedarf

Mit regelmäßigen Besuchen verschaffen sich Wetters Stadtverordnete und Magistratsmitglieder einen Überblick über die Belange und Wünsche der Bürger in den Stadtteilen. In Warzenbach wurde davon nicht viel laut.

Voriger Artikel
Wichtigster Baustein sind unsere Bürger
Nächster Artikel
Die „Kernigen Kids“ werden flügge

Auch in der Dorfmitte waren Stadtverordnete und Magistratsmitglieder bei der Ortsbegehung mit dem Warzenbacher Ortsvorsteher Hans Heinrich Dersch (vorne) unterwegs.

Quelle: Elvira Rübeling

Warzenbach. Schon bei der im Vorfeld der Bürgerversammlungen stattfindenden Ortsbegehung, wo mancherorts Gespräche über den Gartenzaun zustandekommen, blieb alles still. Zur besten Fußballzeit schien das Leben im Ort zu ruhen.

Dafür präsentierte sich das idyllisch am Fuße des Wollenbergs gelegene Warzenbach mit seiner gepflegten Beschaulich- und Sauberkeit von seiner schönsten Seite.

Große Zufriedenheit herrscht offensichtlich auch bei den Bürgern, die an diesem Abend einzig und allein ihren Ortsvorsteher Hans Heinrich Dersch beauftragt hatten, die Interessen des Dorfes gegenüber dem Gremium zu vertreten.

Auch alle bereits in der Vergangenheit beanstandeten Widrigkeiten wurden bis auf eine Ausnahme erledigt. Die Bürger pflasterten beispielsweise in Eigenleistung mit dem von der Stadt zur Verfügung gestellten Material den Fußweg hinter dem Bürgerhaus und einen Platz neben dem Lauf des Warzenbaches.

In der Straße „Krötenstück“ fehle jedoch noch ein kleiner Teil des Teerbelages, ließ Ortsvorsteher Dersch das Gremium während des Rundganges wissen.

Die größte Sorge bereitet jedoch nach wie vor das Oberflächenwasser, das sich auch aus der Feldgemarkung in einer Senke der Straße Jäckebach bei starken Niederschlägen ansammelt und dazu im Winter ein zusätzliches großes Gefahrenpotenzial darstelle.

Über den Steinweg ging es weiter, vorbei auch am ehemaligen Feuerwehrgebäude in dem heute der Heimat- und Verschönerungsverein beheimatet ist. Jeden Donnerstag öffnen die Mitglieder dort die Türen zum „Dorfcafe“. Bevor es zurück zum Bürgerhaus ging, wurde noch über ein offenbar vergessenes „Vorsicht Bauarbeiter“-Straßenschild in der Ortsdurchfahrt gelächelt und der liebevoll, gepflegte Zuweg als auch der Kinderspielplatz „Auf der Bach“ in der Ortsmitte, bewundert.

Zur angesetzten Bürgerversammlung erschien aus der Bevölkerung ebenfalls niemand mehr. Stadtverordnetenvorsteher Nils Jansen nutzte dort die Gelegenheit, sich zu den besichtigten Beanstandungen zu äußern. Des Weiteren wurde seitens des Ortsvorstehers der Wunsch nach einer Gelben Tonne ausgesprochen, sowie über Haftungsfragen bei Unfällen in Verbindung mit solchen Tonnen auf dem Bürgersteig diskutiert

von Elvira Rübeling

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nordkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr