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Warme Tage machen Lust auf Ferien

Ferienbeginn Warme Tage machen Lust auf Ferien

Lange hat es gedauert, doch nun sind sie da: die heißersehnten Sommerferien. Nicht nur die Schüler, auch die Lehrer und Lehrerinnen der Grundschule Münchhausen freuen sich auf die freie Zeit.

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Die Schüler der Grundschule Münchhausen freuen sich nach dem langen zweiten Halbjahr jetzt richtig auf den Ferienbeginn.

Quelle: Thorsten Richter

Münchhausen. Der Schlussgong ertönt. Die Schüler der Grundschule Münchhausen strömen in Scharen aus den Klassenräumen auf den Schulhof. Endlich ist es soweit. Ein langes und anstrengendes Schuljahr liegt hinter ihnen. Doch nun mit den warmen Sommertagen kommen auch die Sommerferien nach Hessen. Schüler wie Lehrer sehnen sich nach erholsamen Tagen.

Trotz des vielleicht anstrengenden Schuljahres gibt es nicht nur Negatives zu beklagen. Auch Vorteile lassen sich aus dem langen Schuljahr ziehen.

So war es den Lehrern möglich die Termine der Klassenarbeiten so zu legen, dass nicht innerhalb weniger Wochen die Klassenarbeiten geschrieben werden mussten.

Gegen Ende des Schuljahres wurden auch einige Projekte verwirklicht. So etwa der alljährliche Lauf um die Schule. Die Klasse 4a von Kunstlehrerin Stefanie Busch, beispielsweise, verpasste der Bushaltestelle am Dorfteich einen neuen Anstrich.

Mit den Zeugnissen in den Händen geht es nun nach Hause. Die Schüler verabschieden sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge voneinander und verabreden sich sich schon wieder für die ersten Ferientage. Einige fahren mit ihren Eltern in den Urlaub und verbringen dort ihre Freizeit. Andere nehmen an Ferienspielen teil und freuen sich, dort auf Freunde zu treffen.

Laurine (10) aus Münchhausen: „In den Ferien mache ich nicht viel. Ich fahre mit Mama an den Edersee. Ansonsten spiele ich noch mit meinem Hund und gehe in den Ferien meine Freunde besuchen.“

Jonathan (7) aus Simtshausen: „Ich fahre zusammen mit meiner Mama und meinem Papa ins Legoland. Außerdem treffe ich mich mit meinen Freunden in den Ferien und spiele mit ihnen.“

Pia (8) aus Wollmar: „Wir fahren in ein Ferienhaus. Es kommen noch Freunde von Mama und Papa mit. Deren Kinder fahren auch mit. Dann machen wir Mädchen zusammen Mädchenkram und die Jungs machen Jungskram.“

Josef (8) aus Oberasphe: „Ich fahre mit Mama und Papa nach Holland in den Urlaub. Danach gehe ich zu den Ferienspielen in Wetter. Auf jeden Fall freue ich mich auf die Ferien.“

Leonie (8) aus Simtshausen: „Erst fahren wir für zwölf Tage in den Urlaub. Danach ziehen wir nach Niederklein um. Ich fahre mit Mama schon vorab nach Niederklein, um alles aufzuräumen und vorzubereiten.“

HINTERGRUND: Nachprüfungen

Eltern, deren Kinder zur Nachprüfung müssen, sollten zu Beginn der Ferien zusammen mit diesen einen individuellen Rahmenplan erarbeiten. Dabei wird den Eltern empfohlen, eine Ruhe- und Erholungsphase in den ersten zwei Wochen der Schulferien mit einzuplanen. „Nach dieser freien Zeit, in der die Kinder ihre Seelen baumeln lassen konnten, sollten strikte Regelungen gefasst werden.“, rät Renate Döbler. Zum Beispiel sollten Vormittags zwei bis drei Stunden zum Lernen eingehalten werden und der Nachmittag zur freien Gestaltung überlassen sein.

„Sollte es der Fall sein, dass Ihr Kind nicht allein lernen möchte oder Hilfe beim Lernen benötigt, dann sollten Außenstehende zur Hilfe genommen werden.“, informiert Christiane Weppler. Dies können Nachhilfeinstitute sein, die ein entsprechendes Angebot anbieten. „Aber auch Verwandte oder Bekannte aus dem Familienumfeld, können entsprechende Hilfestellungen beim Lernen geben.“Eltern sollten eine Balance zwischen einerseits Hilfestellungen und andererseits konsequenter Durchsetzung des vorab besprochenen Planes schaffen.

Um ein möglichst effizientes Lernen zu ermöglichen, können sich Eltern von der Schule beraten lassen. So sollten Fragen nach der Gestaltung der Nachprüfung oder dem Lehrstoff geklärt werden. Hauptaugenmerk gilt der soliden Vorbereitung auf die Nachprüfung. Primäres Ziel für die Eltern sollte das Bestehen der Nachprüfung ihres Kindes sein. „Die Eltern sollten ihren Kindern das Gefühl vermitteln: Wenn es nicht klappt, dann geht die Welt nicht unter.“ Vor allem ist es wichtig, dass die Eltern konstruktiv handeln, d.h. die Kinder in ihren individuellen Lernbedürfnissen unterstützen und sie nicht unter Druck.

von Verena Pophanken

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