Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Wärme kommt künftig von der Saaldecke

Bürgerhaus Wollmar Wärme kommt künftig von der Saaldecke

Durch die Aufgabe der Kegelbahn schafft ein verändertes Raumprogramm Platz für Funktionsräume. Eine Trennwand im Saal eröffnet neue Möglichkeiten beim Belegungsplan.

Voriger Artikel
Solidarität mit Klimawandel-Opfern
Nächster Artikel
Ein paar Premieren und ganz viel Spaß

Wolfgang Henseling (links) und Peter Funk stehen vor der neuen Aussparung, in der die mobile Trennwand untergebracht werden soll. Beheizt wird der Saal künftig von der Decke aus.

Quelle: Götz Schaub

Wollmar. In Wollmar wurde sehr viel Zeit in das Konzept des modernisierten Bürgerhauses gesteckt. Die daraus resultierenden Planungen geben Anlass zur großen Vorfreude bei Wollmars Ortsvorsteher Wolfgang Henseling. Wie Münchhausens Bürgermeister Peter Funk ist er überzeugt, dass die richtigen Entscheidungen für die künftige Nutzung getroffen wurden. Der große Saal wird mit einer in der Wand einklappbaren Trennwand ausgestattet. „So können auch zwei verschiedene Gruppen, die nicht den ganzen Platz benötigen, parallel den Saal nutzen“, sagt Henseling.

Heizkörper wird man im Saal vergeblich suchen, „aber eine wohlige Wärme spüren“, meint Bürgermeister Funk. Nein, es gibt keine Fußbodenheizung. Oder sagen wir mal so, es gibt sie, nur umgedreht. Sie wird aus der Saaldecke kommen und wesentlich schneller als die bisherige Heizung für spürbare Wärme sorgen, so Henseling.

Dorfgemeinschaft erbringt mehr als 1500 Stunden

Durch die Aufgabe der Kegelbahn gelangt man direkt über den Haupteingang und den Flur in einem vergrößerten Raum, der von Vereinen als Versammlungsraum genutzt werden kann, in dem aber auch kleinere Feiern mit bis zu 30 Personen stattfinden können. Des Weiteren wurden die Toiletten räumlich vergrößert und zusätzlich eine behindertengerechte Toilette eingebaut. Die Küche erhält zum Flur hin eine Fensterfront, nach hinten mehr Platz; wie auch die Theke, die um den jetzigen Kühlraum vergrößert wird, weil dieser nun in einem Teil der ehemaligen Kegelbahn neu eingerichtet wird. Der Flur führt zum Stühle- und Tische-Lager und kann dann bei Feiern als Büfett-Raum genutzt werden. Dahinter ist noch eine Kammer, in der Sportgeräte verstaut werden können. Nach erfolgten Dacharbeiten geht es aktuell um den Austausch und Einbau neuer Fenster.

Mehr als 1500 Stunden wurden von der Dorfgemeinschaft bereits in Eigenleistung erbracht.Dabei bewegt sich die Zahl der Helfer im dreistelligen Bereich. Positiv vermerkt Henseling den großen Anteil an Helfern unter 30 Jahren. Viele der Auftragsarbeiten konnten an Firmen im Ort vergeben werden, was die Koordination erleichtere, so Henseling. Auch außen wird sich einiges verändern. Der Treppenaufgang verschwindet komplett, der Zugang wird vom Friedhof aus direkt an der Bürgerhausfront barrierefrei gestaltet. Zudem soll der Platz vor dem Eingang aufgewertet werden und auch einen freien Blick und Zugang zum Spielplatz erhalten. Henseling hofft, dass die Arbeiten mit dem Ende der Sommerferien 2017 erledigt sind.

von Götz Schaub

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr