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Von Rock’n’Roll bis Grunge

Wollenbergschule Wetter Von Rock’n’Roll bis Grunge

Unter dem Motto „WSW Rock Café“ nahmen die Schüler aller Jahrgangsstufen das Publikum mit auf eine Reise durch die musikalischen Jahrzehnte.

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Quelle: Mareike Bader

Wetter. Die „Hardrock Cafés“ und ihre T-Shirts waren in den 1990er Jahren groß in Mode. Bei der Tour durch die Geschichte der Rock- und Popgeschichte zeigten die Schüler der Wollenbergschule Wetter im gut gefüllten Forum der Schule, welche verschiedenen Musikstile in den vergangenen Jahrzehnten angesagt waren. Amelie Peter, Lena Seipp und Mila Dege aus der Klasse 7d präsentierten in ihren Moderationen dazu einige Informationen, zum Beispiel das Led Zeppelin sich ursprünglich „New York Birds“ nannte. Passend dazu hatten die Schüler der zehnten Klasse im Foyer eine kleine Ausstellung vorbereitet, in der gezeigt wurde, was neben der Musik in der jeweiligen Zeit wichtig und in Mode war.

Die Idee einer musikalischen Zeitreise kam den beiden Musiklehrern Stefan Haus und Philipp Kalabis. „Wir haben versucht, dass jede Gruppe spielen kann, was sie wollen, aber dass auch alle Jahrzehnte vertreten sind“, so Stefan Haus im OP-Gespräch. „Alle Projekte und Auftritte stammen direkt aus dem Unterricht“, erklärte Philipp Kalabis.

Mit dem Konzert hätten die Lehrer versucht, im Sinne zielgerichteten Unterrichts, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden. Zudem gab es einen Probentag für die Lieder, in denen mehrere Jahrgänge zusammen auftraten. Eines dieser Stücke, „Stairway to Heaven“ von Led Zeppelin, bildete den musikalischen Höhepunkt, bei dem die WPII-Band mit Schülern der 9. und 10. Klasse gemeinsam mit dem Chor und einem Bläserensemble der sechsten Klasse auftraten. „Das ist ganz schön, die Jahrgangsstufen aufzubrechen“, so Kalabis. Die Aufregung sei den Schülern anzumerken, bestätigte der Musiklehrer: „Da merkt man schon die Nervosität und den Unterschied zwischen denen, die das schon öfter gemacht haben und so langsam die Erfahrung dafür aufbauen“. Mit viel Mut stellten sich die Schüler dem Publikum und präsentierten das vielseitige Programm.

Dabei suchten die Schüler gemeinsam mit den Musiklehrern richtige Klassiker aus. „Die Lieder kennen die Schüler heute noch“, freute sich Philipp Kalabis. „‚Sweet Home Alabama‘ oder ‚Smells Like Teen Spirit‘ sind Lieder, die heute genauso wie damals ankommen“, bekräftigte auch Stefan Hauser. Gemeinsam traten beide zu Beginn als Elvis Presley und Chuck Berry auf und gaben bei „Johnny B. Goode“ ein mitreißendes Duett. Und bei Adeles „Rolling in the Deep“ oder „Hier kommt Alex” von den Toten Hosen sang so mancher Zuhörer im Publikum auch mal mit.

von Mareike Bader

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