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Vom Auslauf- zum Erfolgsmodell

Kindergarten-Förderverein Lahntal Vom Auslauf- zum Erfolgsmodell

„Wie Phönix aus der Asche“ ist ein beliebtes Sprichwort, wenn es darum geht, einen erfolgreichen Neuanfang zu umschreiben. Das passt auch auf den Kindergarten-Förderverein Lahntal.

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Die Erste Vorsitzende Christine Streller und die Zweite Vorsitzende Jeannette Imhof mit Kitakindern auf dem Gelände des Kindergartens Goßfelden. Die Einrichtung gehört zu einer von Vieren, die der Förderverein unterstützt.Foto: Marcus Hergenhan

Goßfelden. Am Samstag, 21. Juni, wird ab 15 Uhr das 20-jährige Bestehen des Vereins in der Gaststätte „Zur Lahnbrücke“ in Caldern gefeiert. Der gemeinnützige Verein für Vorschulkinder, der 1994 gegründet wurde und in den Neunziger Jahren durchaus erfolgreich war, wäre nämlich eigentlich im Jahr 2007 fast aufgelöst worden.

Die Mitgliederzahl war damals auf etwa 40 gesunken, die überschaubaren Spenden wurden aufgrund der wenigen ehrenamtlichen Aktiven nur noch verwaltet, aktive Werbung fand gar nicht mehr statt. Es kam jedoch anders, eine neue Generation junger Eltern um die heutige Erste Vorsitzende Christine Streller baute den Verein wieder auf, unter einem neuen Logo, das die vier Kindergärten und Krippen aus Caldern, Goßfelden, Sarnau und Sterzhausen symbolisch in einem vierblättrigen Kleeblatt vereint.

So entstand der KindergartenFörderverein Lahntal und der begann auch umgehend damit, neue Werbemaßnahmen zu starten. Heute kann Christine Streller zufrieden sein: „Wir haben mittlerweile jedes Jahr feste Termine, zum einen für die Kinder, mit Erste-Hilfe-Kursen, Fahrten in die Teddyklinik und Flohmärkten und zum anderen für die Eltern und auch die kinderlosen Spender, wie den Weinabend und unser Schlemmeressen.“

Der Einsatz des ehrenamtlichen Vorstands zahlte sich aus: „Jetzt haben wir wieder gut 170 Mitglieder und seit 2007 sind 36000 Euro an Spendengeldern zusammengekommen“, so die Zweite Vorsitzende Jeannette Imhof. Das Geld kommt den Kindergärten direkt zugute, denn immer wieder gibt es Anschaffungen, die anderweitig nicht finanzierbar sind.

„Da heute die Kindergartenkinder immer jünger werden, und wir hier in der Region auch ein deutliches Wachstum haben, sind die Ansprüche in den letzten Jahren entsprechend gestiegen. Aktuell helfen wir mit Krippenwägen, Holzspielautos oder Gartenhäusern aus“, berichtete Streller.

Natürlich wird es für die Kleinen auch auf der Jubiläumsfeier am Samstag, die den Titel „Jubel-Sommer“ trägt, ein umfangreiches Angebot geben, mit einer großen Hüpfburg, Kinderschminken, Torwandschießen und Ponyreiten. Für die Eltern gibt es Leckeres vom Grill, Kaffee und Kuchen - und die Aussicht auf den nächsten Weinabend im November.

von Marcus Hergenhan

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