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Unterstützung in Konfliktsituationen

Beratungsstelle Wetter Unterstützung in Konfliktsituationen

Menschen mit Suchtproblemen, sei es Alkohol-, oder Spielsucht, Menschen mit seelischer Behinderung und Menschen, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, haben die Möglichkeit, eine anonyme und kostenlose Beratung in der Beratungsstelle in Wetter auf dem Klosterberg 13 in Anspruch zu nehmen.

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Anette Schuchhardt im Gespräch mit Wolfgang Krumm und Bürgermeister Kai-Uwe Spanka.

Quelle: Julia Wolf

Wetter. „Die BI-Sozialpsychiatrie hat die Beratungsstelle in ihre Trägerschaft übernommen“, sagte Wohnheimleiter Wolfgang Krumm. Sie werde zwanzig Stunden in der Woche zur Verfügung stehen.

„Unser Ziel ist es, die Lebensqualität von Menschen mit Sucht- und oder finanziellen Problemen zu verbessern und ihnen Unterstützung in Konfliktsituationen anzubieten“, erklärte Diplom-Pädagogin Anette Schuchhardt während ihres Vortrages anlässlich der Einweihung der Räume.

„Meist ist es so, dass die Personen anrufen und wir dann einen Termin zur ersten Klärung der Situation ausmachen.“ Dabei sei es unterschiedlich, wie schnell eine Hilfestellung abgeschlossen werden könne. „Kontinuierliche Beratung und Begleitung sind aber auch möglich.“ Man sei jedoch auch als Vermittler an andere Beratungsstellen tätig und trage dafür Sorge, dass Menschen mit Suchtproblemen an entsprechende Einrichtungen gewiesen werden. Interessant sei es, dass Männer häufiger an Suchtproblemen leiden und Frauen häufiger an psychischen Erkrankungen.

„Diejenigen, die Schwierigkeiten mit Behördengängen und dem Stellen von Anträgen haben, können sich auch jederzeit Hilfe in der Beratungsstelle holen, sie sind nicht allein“, fügte Schuchhardt hinzu.

Dass auch für die Jugend gesorgt wird, zeigt sich daran, dass die Beratungsstelle in Zusammenarbeit mit der Wollenbergschule Wetter steht. „Im Februar starten wir ein Projekt für die fünften Klassen, in dem es vor allem um Medienkonsum und Mediensucht geht.“ Es sei wichtig, den Kindern die Chancen, aber auch die Risiken von neuen Medien zu erklären und zu versuchen, sie vor Cybermobbing zu schützen.

Seit Juni 2010 haben bereits 32 Personen das breit gefächerte Angebot der Beratungsstelle in Anspruch genommen.

von Julia Wolf

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