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Tiefe Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes

Polizei Tiefe Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes

Cölbe. In unmittelbarer Nähe zur Landebahn des Flugplatzes Schönstadt ist am Samstagnachmittag ein einmotoriges Sportflugzeug abgestürzt. Ein 64-jähriger Mann aus Marburg und ein 59-jähriger Amöneburger kamen dabei ums Leben. Es handelt sich offenbar um den Vorsitzenden und einen Abteilungsleiter des Vereins, der den Flugplatz betreibt. Die Ursache des Unglücks ist unklar.

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Die Einsatzkräfte fanden an der Unglücksstelle nur noch das ausgebrannte Wrack des abgestürzten Kleinflugzeugs vor.

Quelle: Fotos: Michael Hoffsteter

Der Absturz des Kleinflugzeugs ereignete sich gegen 16.45 Uhr auf einem Feld nahe des Golfplatzes im Cölber Ortsteil Bernsdorf. Die Wucht des Aufpralls hat keiner der beiden Insassen überlebt, die Maschine - ein Sportflugzeug vom Typ "Liberty" - brannte völlig aus. Nur ein Wrack blieb zurück. Entgegen der ersten Erkenntnisse der Polizei geschah das Unglück allerdings nicht direkt nach dem Start: Die Maschine sei bereits eine Stunde vor dem Unglück mit zwei erfahrenen Piloten an Bord zu einem erweiterten Rundflug in der Luft gewesen, sagte Polizeisprecher Martin Ahlich am Samstagabend.

Er bestätigte Informationen der OP, dass es sich bei den beiden Insassen offenbar um Vorstandsmitglieder des Kurhessischen Vereins für Luftfahrt handelte. Nach übereinstimmenden Angaben von einem Sprecher des Vereins, der den Flugplatz in Schönstadt betreibt, handelt es sich bei den Opfern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um den Vorsitzenden, einen 64 Jahre alten Marburger, sowie den Abteilungsleiter für Motorflug, ein 59-jähriger Mann aus Amöneburg. Mit den Ergebnissen der DNA-Analyse, die allerletzte Gewissheit bringen soll, wird nach Polizeiangaben erst in den nächsten Tagen gerechnet.

 

Der Verein hat während einer spontanen Zusammenkunft am Sonntag beschlossen, am Montag eine Gedenkstunde für die Opfer auszurichten. Der Verein sei in tiefer Trauer und in Gedanken auch bei den Familien und Angehörigen der Toten. 

Der Kurhessische Verein für Luftfahrt hatte die Maschine und ein zweites Modell dieses Typs erst vor kurzem angeschafft. "Der 59-Jährige war zwar kein Fluglehrer, besaß aber die Qualifikation zur Einweisung anderer Piloten auf neuen Flugzeugen und war auch mit der abgestürzten Maschine vertraut", ergänzte Ahlich.

Die Kleinflugzeuge starten und landen auf dem Flugplatz, der rund acht Kilometer nordöstlich von Marburg liegt, auf einer rund 750 Meter langen Graspiste. 

Zur Ermittlung der unbekannten Unfallursache hat die Polizei die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hinzugezogen. Mit Ergebnissen wird erst in einigen Tagen gerechnet.

von Christoph Linne
und Carina Becker

Mehr dazu lesen Sie am Montag in der Printausgabe der OP

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Cölbe

Nach dem Flugzeugabsturz von Cölbe ist ein Team von Ermittlern mit der Aufklärung der Unfallursache betraut. Der Kurhessische Verein für Luftfahrt ­gedachte am Montag der beiden verstorbenen Piloten.

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