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Tempo 30 bald in Goßfelden

Ortsbeirat stimmt ab Tempo 30 bald in Goßfelden

Goßfeldener Gremium stellt Lösungsansätze für die Ortsdurchfahrt und die Einmündungen auf die Bundesstraße 62 vor.

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Der Einmündungsbereich Niederwettersche Straße auf die Bundesstraße 62 ist eine Gefahrenstelle.

Quelle: Elvira Rübeling

Goßfelden. Bereits zum zweiten Mal in dieser Legislaturperiode tagten der Ortsbeirat im Cafe Neue Mitte. Zusammen mit Ortsvorsteher Wilfried Lies und den beiden erschienenen Ortsbeiratsmitgliedern Patricia Agricola und Kai Schmidt war das Gremium beschlussfähig.

Die Verkehrssituation in der Ortsdurchfahrt der Landesstraße 3381 in Goßfelden und auf der Bundesstraße 62 im Bereich Einmündung Niederwettersche Straße, hat dem Ortsbeirat in der Vergangenheit schon viele Kopfschmerzen bereitet. Doch jetzt seien Lösungen in Sicht, berichtete Wilfried Lies.

Ampelanlage für Lindenstraße abgelehnt

Die gewünschte Ampelanlage am Fußgängerüberweg in der Lindenstraße wurde aufgrund zu wenig kreuzender Fußgänger abgelehnt. Lediglich die Anzahl der Fahrzeuge, die in der Ortsdurchfahrt unterwegs sind, würden dort die Voraussetzung für eine Ampelanlage erfüllen.

Verbunden mit seiner Anfrage befürworte aber die Straßenverkehrsbehörde, auch aufgrund des zu erwartenden und noch höheren Verkehrsaufkommens nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts der Umgehungsstraße B 252, dort die Einrichtung einer Tempo-30-Zone. Diese soll zwischen Einmündung Burggasse / Lindenstraße und Einmündung Lindenstraße / B 62 in beiden Richtungen eingerichtet werden. Somit werde die Gesamtsituation entschleunigt und die Querungshilfe im Kurven- und Abbiegebereich der Straße könne erhalten bleiben.

Gefährliche Einmündung für Autos und Radfahrer

Die Gefahrenstelle „Einmündung der Niederwetterschen Straße auf die B 62“ ist kein Unfallschwerpunkt. Dieser sei nur dann erfüllt, wenn sich an derselben Stelle aufeinanderfolgend mehrere Unfälle mit der gleichen Ursache ereignen. Doch nicht jeder Unfall werde polizeilich registriert, so Lies weiter. Hinzu komme, dass es an dieser Stelle auf der B 62 keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt und an gleicher Stelle auch für Radfahrer auf dem dort einmündenden Fahrradweg die Überquerung der Straße sehr gefährlich mache. Ursprünglich war an dieser Stelle einmal ein Kreisverkehr geplant.

Die Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 60 nach dem Bahnübergang Göttingen / Sarnau verleite dadurch insbesondere die Autofahrer in Richtung Goßfelden zu überhöhter Geschwindigkeit. Das Gremium fasste den Beschluss, die bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 Stundenkilometer ab Ortsausgang Göttingen / Sarnau fortlaufend in beiden Richtungen über den Bahnübergang und die Einmündung der Niederwetterschen Straße hinaus bis zur nächsten Geschwindigkeitsbegrenzung am Edeka Markt zu verlängern.

Des Weiteren teilte Lies mit, dass die neue, probeweise eingeführte Vorfahrtsregel Hofacker / Rossweg von der Straßenverkehrsbehörde abgelehnt worden sei. Stattdessen sei nun an dieser Stelle eine Wartelinie geplant.

von Elvira Rübeling

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