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TSV Caldern will mit FSV Sterzhausen fusionieren

Zukunftspläne TSV Caldern will mit FSV Sterzhausen fusionieren

Wie geht es weiter mit dem Turn- und Sportverein (TSV) Caldern? Einer Zusammenarbeit mit den Sportlern aus Sterzhausen haben die Mitglieder zugestimmt. In Sterzhausen steht die Entscheidung noch aus.

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Die Vorsitzenden Dieter Schneider (links) und Nicko Becker (rechts) ehrten (von links) Gerhard Wagner, Elke Schlosser, Peter Heck, Elisabeth Müller und Günther Stein für langjährige Mitgliedschaft.

Quelle: Elvira Rübeling

Caldern. Es gehe um die Zukunft des TSV Caldern - so formulierte es der Vorstand in der Mitgliederversammlung, in deren Vorfeld er schon Gespräche mit Warzenbach und dem Fußball-Sport-Verein (FSV) Sterzhausen zwecks möglicher Fusionen aufgenommen hatte.

Der Grund: Es sei kein Nachwuchs aus der Jugend zu erwarten und ein Spielereinkauf sei finanziell unmöglich. So lauteten unter anderem die Argumente dafür, dass der geschäftsführende Vorstand bereits im Vorfeld mit benachbarten Sportvereinen verhandelt hatte.

In der Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus Caldern lagen zwei Anträge hinsichtlich eines Zusammenschlusses mit Sterzhausen oder Warzenbach zur Bildung einer Senioren-Spielgemeinschaft vor. Die Mitglieder diskutierten lebhaft über die Vorschläge.

Spieler "nicht unbedingt begeistert"

Die wenigen bei der Versammlung anwesenden, aber teils nicht stimmberechtigten Spieler aus dem 23-köpfigen Kader äußerten, dass sie „nicht unbedingt begeistert“ seien.

Die A-Liga-Spieler waren in der laufenden Saison der Kreisliga zunächst gut gestartet, fielen aber aufgrund vieler Verletzungen einzelner Spieler dann auf die hinteren Plätze zurück. Ob nun durch den drohenden Abstieg in die B-Klasse „schlafende Hunde“ geweckt wurden? Vor einigen Jahren kam schon einmal, durch den Protest der damaligen Spieler, eine geplante Fusion mit dem FSV Sterzhausen nicht zustande.

Ein Spieler merkte an, dass sie ja noch nicht abgestiegen seien und den drohenden Abstieg unbedingt vermeiden wollen. Schließlich stimmten 19 Vereinsmitglieder der Fusion mit dem FSV Sterzhausen zu. Vier von ihnen stimmten mit Nein und fünf enthielten sich. Die Fusion mit Warzenbach wurde mit 19 Nein-Stimmen, 3 Ja-Stimmen und 6 Enthaltungen abgelehnt. Die Abstimmung über eine Fusion mit Caldern steht beim FSV Sterzhausen noch aus. Erst danach wären die Weichen für eine mögliche Fusion gestellt.

Ergebnis der Vorstandswahl: Doppelspitze Vorsitzende: Dieter Schneider und Nicko Becker. Stellvertreter der Doppelspitze: Tobias Quentin und Heinz Schneider. Schriftführerinnen: Elke Pethe und Gertrud Groß. Kassierer: Markus Kilian. Jugendleiter: Heinz Jung. Der Posten des Spielausschusses bleibt zunächst unbesetzt.

Ehrungen

40 Jahre: Elke Schlosser, Elisabeth Müller, Ilse Brusius, Hildegard Lind, Else Schneider, Anna-Maria Stey, Iris Ochs, Gerhard Wagner, Hans- Heinrich Brusius, Walter Becker, Reiner Fußmann und Wolfgang Müller.

25 Jahre: Peter Heck, Günther Stein, Jürgen Schüßler und Heiko Schneider.

von Elvira Rübeling

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