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Strafrabatt für einsichtigen Alkoholsünder

Vor dem Amtsgericht Strafrabatt für einsichtigen Alkoholsünder

„Ehrlich währt am längsten“, heißt es. Und manchmal wird entsprechendes Verhalten auch belohnt. Wie im Fall eines 50-Jährigen aus dem Nordkreis, der wegen einer Trunkenheitsfahrt am Montag vor dem Amtsgericht stand.

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Die Schilderungen des bisher auch in Verkehrsdingen völlig unbescholtenen Mannes überzeugte Staatsanwaltschaft und Richter.

Quelle: Archiv

Marburg. Er hatte Einspruch gegen einen Strafbefehl eingelegt, mit dem ihm ein Führerscheinentzug für 15 Monate und eine Geldstrafe über 1.350 Euro auferlegt worden war.

Dabei wendete er sich nicht gegen die Strafe an sich – er war nachts auf der B 252 mit einer Blutalkoholkonzentration von mindestens 1,77 Promille auf ein Fahrzeug aufgefahren, dessen Fahrerin dabei leicht verletzt wurde. Der Handwerksmeister hoffte bei Richter Dirk-Uwe Schauß nur auf Milde, was die Führerscheinsperre angeht.

Denn da er morgens sehr früh zu seiner Arbeit in einer anderen Stadt aufbrechen muss, könne er nicht auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen, auch die Fahrt mit Kollegen sei durch wechselnde Schichten häufig nicht möglich. Der Mann berichtete, dass er sich schon um einen Platz für die nun notwendige medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) gekümmert und sein Verhalten umgestellt habe.

von Michael Agricola

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