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Sterzhäuser legen die Messlatte hoch an

Kirchensanierung Sterzhäuser legen die Messlatte hoch an

Seit zwei Jahren ist der Förderverein zur Kirchensanierung in Sterzhausen aktiv. Mit Erfolg: 40000 Euro Spenden sind schon zusammengekommen. Damit umfassend saniert werden kann, braucht es aber einen langen Atem.

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Ein kleiner Beitrag auf dem Weg zum großen Ziel: Martha Demele vom Generationentreff Krafts Hof (von rechts) und Michael Meinel vom Kulturverein Krafts Hof übergaben eine Spende aus dem Erlös des Herbstbrunchs im Generationen-Café zu gleichen Teilen an Melanie Zaczyk von der Kita in Sterzhausen (für Getränkespender in den Gruppenräumen) sowie an Wiebke Neuhaus vom Förderverein zur Kirchenrenovierung und Pfarrer Michael Fenner zugunsten der Innensanierung der Kirche.

Quelle: Michael Agricola

Sterzhausen. Die Kirchengemeinde will das Sterzhäuser Wahrzeichen, die mächtige Kirche, zugleich das älteste Gebäude im Ort, auch von innen wieder angemessen erstrahlen lassen. Die letzte Innenrenovierung liegt gute 50 Jahre zurück, der Zahn der Zeit hat im Innern des Gotteshauses seine Spuren unübersehbar hinterlassen.

Aus diesem Grund gab es in Sterzhausen schon länger den Wunsch, hier tätig zu werden. Es wurde geplant und gerechnet, ein schlüssiges Konzept entworfen. Nun hofft man, damit im kommenden Jahr in den Kirchenerhaltungsfonds der Landeskirche aufgenommen zu werden. Dafür wird das Konzept für die Sanierung geprüft. Und der Eigenanteil, den die Kirchengemeinde leisten kann, ist ein wichtiger Baustein für eine umfassende und dauerhafte Renovierung.

Von dem Moment an, in dem das Projekt in den Fonds aufgenommen wird, haben die Kirchengemeinden fünf Monate Zeit, Spenden zu sammeln. Was in dieser Zeit zusammenkommt, wird von der Landeskirche verdoppelt und steht dann für das Sanierungsprojekt zur Verfügung.

Für die geplante Innensanierung in Sterzhausens rechnet die Kirchengemeinde mit Kosten von rund 240000 Euro. Weil fünf Monate nicht viel Zeit sind, um so große Summen zusammenzubekommen, rührt der Förderverein schon jetzt eifrig die „Werbetrommel“. Und das zahlte sich aus. Rund 40000 Euro sind schon auf der Habenseite, zuletzt kamen über 300 Euro vom Herbstbrunch im Generationencafé von Krafts Hof dazu, dessen Erlös zu gleichen Teilen an den Kindergarten und den Förderverein ging. Auch andere Aktionen waren erfolgreich. So wurden zum Beispiel jeweils 20 Euro an Menschen verteilt, die daraus „mehr machen“ wollten: Manche backten mit dem Geld Muffins und verkauften sie. Am Ende kamen von den ausgereichten 220 Euro gute 2000 Euro zurück. Und nebenbei kamen viele Menschen über diese Aktionen miteinander ins Gespräch, freut sich die Fördervereinsvorsitzende Wiebke Neuhaus.

Die nächste Gelegenheit für die Kirchensanierung etwas zu tun, bietet sich am 7. Dezember. Da veranstaltet die Kirchengemeinde ihren Adventsmarkt mit mehr als 30 Ausstellern. Auch hier wird für die Kirchenrenovierung gesammelt. Bis zur „magischen“ Spendengrenze von 100000 Euro ist es schließlich noch ein ganzes Stück.

von Michael Agricola

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