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Sterzhäuser Fußballer überarbeiten Satzung

Jahresbilanz Sterzhäuser Fußballer überarbeiten Satzung

Mit der Einführung von Beisitzerämtern will der FSV Sterzhausen künftig stärker auch jüngere Vereinsmitglieder an die Vorstandsarbeit heranführen.

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Die Geehrten Herbert Ruppersberg (von links), Magnus Wind und Peter Weidemann sowie der FSV-Vorsitzende Walter Laukel.Foto: Manfred Schubert

Quelle: Manfred Schubert

Sterzhausen. Unter anderem hatten die 31 Teilnehmer an der Jahreshauptversammlung des Fußball-Sport-Vereins (FSV) 1926 Sterzhausen über eine Neufassung der Vereinssatzung zu beschließen. Die bisher gültige stammte aus dem Jahr 1964.

Etwa eine Stunde lang diskutierten die Mitglieder im Sportheim intensiv, nach einigen kleineren Änderungen am Vorschlag des Vorstands beschlossen sie einstimmig die neue Satzung. Die wichtigsten Änderungen betreffen die Zusammensetzung des Vorstands, dem künftig bis zu fünf Beisitzer angehören können und die Ehrungen. Bisher waren keine Beisitzer vorgesehen, das neu eingeführte Amt will man nutzen, um vor allem jüngere Mitglieder an die Vorstandsarbeit heranzuführen.

Ehrungen soll es künftig nur noch allgemein für langjährige Vereinsmitgliedschaft, aber nicht mehr für Zeiten sportlicher Aktivität geben. Anders als früher, so die Begründung, würden Spieler heute nicht mehr jahrzehntelang in einem Verein spielen, sondern häufig wechseln.

Andererseits soll künftig die Mitgliedschaft ab dem Eintrittsdatum zählen, selbst wenn keine Volljährigkeit vorlag, ab der sie bisher berechnet wurde.

Die Vorstandswahlen wurden gleich nach dem neuen Satzungsrecht abgehalten, erster und bisher einziger Beisitzer wurde Philipp Kirchhain, der als Torwart aktiv ist.

In seinem Bericht hatte Laukel die im vergangenen Jahr mit „unerwartet hoher Eigenleistung“ vorgenommene und aus dem Sonderinvestitionsprogramm Sportland Hessen geförderte Sanierung des Sportlerbereichs des 40 Jahre alten Sportheims hervorgehoben. Auch die alljährlichen Veranstaltungen des 292 Mitglieder zählenden Vereins von der Faschingssitzung über Kuhbingo und Sportwoche bis zum Kunsthandwerkermarkt ließ er Revue passieren.

Sportlich hält sich die erste Mannschaft im zweiten Jahr in der Kreisliga A im ersten Tabellendrittel, man hoffe, dass es so weitergehe. Die Bandenwerbung konnte ausgebaut, einige, vorwiegend heimische Firmen zusätzlich gewonnen werden.

nTermine: 19. Mai: Kuhbingo; ab 31. Juli: Sportwoche; 14. und 15. September: Kunsthandwerkermarkt, Haus am Wollenberg

von Manfred Schubert

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