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Steinzeit im Gangnam-Style und Zickenalarm

Fasching Steinzeit im Gangnam-Style und Zickenalarm

Ein tolles Showprogramm und ebenso tolles Publikum machten Sterzhausen am Freitagabend wieder zur Lahntaler Faschingshochburg.

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„Reise um die Welt“ mit den Sterzebächer Megazicken.

Quelle: Manfred Schubert

Sterzhausen. Im Haus am Wollenberg waren am Freitag die Narren los. Das 13 Tanz- und Shownummern zählende Programm begeisterte das närrische Publikum, das in Sterzhausen im Durchschnitt, trotz verschärfter Jugendschutz-Auflagen und Ausweiskontrolle, sehr jugendlich war.

Mit etwa 300 Gästen plus Akteuren war diesmal wegen erhöhter Sicherheitsbestimmungen Schluss beim Einlass. Bitter für viele, die noch hinein wollten und sich erst später auf den Weg gemacht hatten. Die Schlange vor dem Eingang riss bis Mitternacht nicht ab. Dann mussten die unter 18-Jährigen ohne erwachsene Begleitung hinaus und die frierenden Wartenden durften endlich hinein.

Das fast vierstündige Programm war da gerade zu Ende gegangen – wieder mit dem schon zur Tradition gewordenen Auftritt des „Chamäleons“ Peter Heinzmann als Höhepunkt, mit fliegenden Kostüm- und Rollenwechseln vom Opernsänger bis zum Rockstar, mal männlich, mal weiblich. Vor allem die mitreißenden Tanzeinlagen des Michelbacher Verwandlungskünstlers, beispielsweise im Gangnam Style des südkoreanischen Rappers Psy, den in diesem Jahr viele Gruppen in ihre Darbietungen eingebaut hatten, brachten das Publikum zum Toben.

Aus Michelbach, von den Karnevalsfreunden, kamen die Heppedenger. Die Frauengruppe zeigte, dass schon in der Steinzeit im Gangnam-Style getanzt wurde, während ihre männlichen Kollegen sich als Bruchpiloten erwiesen und die „Miba-Girls“ eine Länderreise unternahmen.

Die heimischen Mädchen haben jetzt die Vorsilbe Mini abgelegt und tanzten nun als Sterzebächer-Megazicken eine Reise um die Welt. Zum ersten Mal trat der Sterzhäuser Max Schmidt auf als Groh, der Mann mit der Pandamaske. Auch neu dabei waren die „Red White Dancers“ des SV Beltershausen mit ihrem Matrosinnen-Showtanz.

Das 1. Marburger Funkenkorps (MFK) tanzte mit drei Formationen, zu denen Mädchen und Frauen aus Sterzhausen gehören. Mit dabei waren auch die Prinzengarde, die Jugendgarde und die Weidenhäuser Bürgergarde. Die „Crazy Herings“ der Hansenhaus-Gemeinde Marburg ließen mit ihrer Travestieshow „Die Hansen Transen“ kein Auge trocken.

von Manfred Schubert

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