Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Stammgäste warten mit Sprung ins Nass

Wetter Stammgäste warten mit Sprung ins Nass

Kurios: Am Samstag kamen nur 46 Badegäste ins wiedereröffnete Hallenbad in Wetter. Viele hatten offenbar mit großem Andrang gerechnet und auf den Besuch verzichtet.

Voriger Artikel
„Orpheus“ - das Herz des Sängerbundes
Nächster Artikel
Befangenheitsantrag sprengt Prozess

Oben: Das erneuerte Sprungbrett hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Links: die neue Kletterwand.Fotos: Schubert

Quelle: Manfred Schubert

Wetter. Wie Mitarbeiterinnen berichteten, hatten etliche Stammgäste abgewinkt, weil sie befürchteten, am ersten Tag und noch dazu bei freiem Eintritt würde das Hallenbad sicher völlig überfüllt sein.

Das Gegenteil war der Fall, die wenigen Erwachsenen und einige Kinder hatten mehr als genug Platz zum Schwimmen und Toben. Am Morgen hatten Bürgermeister Kai-Uwe Spanka und einige weitere Ehrengäste höchstpersönlich mit Sprüngen vom Einmeterbrett und der „Erstbegehung“ der Kletterwand das sanierte Bad wiedereröffnet.

Am Sonntag war es dann deutlich belebter: etwa 200 Gäste nutzten den zweiten Eröffnungstag mit freiem Eintritt, um ihr „neues“ Bad zu erkunden. Kletterwand und Sprungbrett, die zu bestimmten Zeiten im Wechsel freigegeben wurden, testeten vor allem die Kinder ausgiebig und ausdauernd.

Das neue Sprungbrett, berichtete Schwimmmeister Ephraim Lessing, ist 50 Zentimeter kürzer als das alte und in der Härte nicht verstellbar. Das sei auch nicht nötig, da keine Sprungwettbewerbe ausgetragen würden. Anders - und damit so, wie es bis vor etwa zwölf Jahren war -, wurden die Handläufe an der ins große Becken führenden Treppe angeordnet. Der mittlere Handlauf ist nach links gerückt, so dass man sich mit beiden Händen gleichzeitig abstützen kann.

Eine nicht nur für Wetter neue Attraktion ist die „Aquaclimb“-Kletterwand. Sie ist die erste ihrer Art in ganz Deutschland. Die Importeure der aus den USA stammenden, in verschiedenen Größen erhältlichen Wände, Holger Franke und Mirko Lindhorst, sind in Wetter ansässig. Das Gerät ist demontierbar. In etwa zwei Wochen soll außerdem noch eine Kinderrutsche an dem den (ebenfalls neuen) Startblöcken gegenüberliegenden Beckenende aufgestellt werden. Das eigentliche Schwimmen aber, so das Urteil von Franz Mehring, der am Samstag mit seinen Kindern im Bad war, sei trotz Edelstahlwanne im Becken nicht anders als vorher.

von Manfred Schubert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nordkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr