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Sieben Jahre Wartezeit haben ein Ende

Grenzgang Wollmar Sieben Jahre Wartezeit haben ein Ende

Herz, was willst du mehr, die Wetteraussichten für die Grenzgangtage in Wollmar sind bestens, ein erster großer Lohn für die umfangreiche vorbereitende Arbeit für ein großes Fest für die gesamte Region.

Wollmar. Traditionell mit der Totenehrung auf dem Friedhof und anschließendem Festkommers im Festzelt beginnt heute der Grenzgang 2013 in Wollmar. Der Freitag und der Samstag werden dazu genutzt, die Grenzen abzulaufen - im großen Pulk unter der Führung der Grenzgangburschen. Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen des stehenden Festzuges im Ort. Es ist also angerichtet, unzählige Stunden des Planens und Organisierens liegen nun hinter den Mitgliedern des 1977 gegründeten Vereins, der seit 1978 die Grenzgänge ausrichtet.

Das Wetter meint es nach der Vorhersage zu urteilen auch sehr sonnig mit den Wollmaranern. - So, und jetzt noch ein paar wichtige Informationen: Zuletzt gab es mitunter ein paar Irritationen wegen der Anfangszeiten der Grenzgangstage. Nebenstehend sind die verlässlichen Anfangszeiten noch einmal aufgelistet. Also, alle sind eingeladen, mit den Wollmaranern zu feiern. Während des Grenzbegangs wird es zu zahlreichen Begegnungen mit Delegationen aus den angrenzenden Dörfern kommen, doch werden die, das ist sich der Grenzgangvereinsvorsitzende Klaus-Peter fett ganz sicher, sehr spaßig und friedvoll sein, denn die harten Zeiten der Grenzkämpfe liegen schon weit zurück und sollen auch dort bleiben. Fetts Motto lautet hingegen „Grenzen überwinden und nicht grenzen schaffen.“ Die OP-Redaktion wünscht Wollmar viele schöne Erlebnisse, Begegnungen und wird gerne darüber berichten. Ganz gespannt darf man beispielsweise auf die neue Brücke sein, die die Burschen gebaut haben. Nach den gelungen Nachbauten der Golden Gate Bridge, der Tower Bridge und zuletzt der Rialtobrücke haben sie sich dieses Mal an die New Yorker Brooklyn Bridge gewagt.

DAS PROGRAMM

Heute: 18.30 Uhr Totenehrung am Ehrenmal; 19.30 Uhr Festkommers im Festzelt auf dem Festplatz neben dem Sportplatz mit zahlreichen Ehrengästen. Anschließend Musik des Duos Urgestein mit Anke.

Morgen: 5.30 Weckruf der Feuerwehrkapelle Dodenau; 6.30 Uhr Begrüßung im Festzelt und Abmarsch zum Grenzbegang. 9.30 bis 12 Uhr Frühstücksplatz Münchhausen (am Parkplatz der B 236); 13 Uhr Frühstücksplatz Niederasphe/Oberasphe (am Hochbehälter) 15 Uhr Abmarsch zum Grenzstein an der Kreisstraße nach Frohnhausen; ab 16.30 Uhr Eintreffen im Dorf; ab 20 Uhr Volksfest und Tanz im Festzelt mit der Big Band Battenberg; 23 Uhr Höhenfeuerwerk am Sportplatz neben dem Festzelt.

Samstag: 7 Uhr Weckruf mit der Feuerwehrkapelle Dodenau; 8 Uhr Begrüßung im Festzelt und Abmarsch zum Grenzbegang; 9.30 Uhr Frühstücksplatz Laisa (Gellersborn); 13.30 Uhr Abmarsch zum Grenzstein im Pfuhl; ab 16.30 Uhr Eintreffen im Dorf; 20 Uhr Volksfest und Tanz mit Donaupower aus Ungarn.

Sonntag: 10.30 bis 16.15 Uhr stehender Festzug, Darbietungen auf der Bühne am Dorfplatz sowie ab 12 und ab 14.30 Uhr Vorführungen am Schauplatz der Geschichte unterhalb der Kirche; 16.15 Uhr Auflösung des Festzuges und gemeinsamer Abmarsch zum Festplatz; 20 Uhr Tanz und Unterhaltung mit den Lahntalern.

Montag: 11 Uhr Frühschoppen mit dem Grenzgangmusikanten Goßfelden; 17 Uhr Duo Urgestein mit Anke.

von Götz Schaub

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