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Schönstädter feiern sich und ihren Erfolg

Wettbewerb Schönstädter feiern sich und ihren Erfolg

Am Freitagabend fiel bei vielen Helfern die Anspannung richtig ab · Prall gefüllter Terminkalender wartet

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Am Freitag übernahmen auch mal die Kinder die Theke und versorgten flink die Erwachsenen mit Getränken.

Quelle: Götz Schaub

Schönstadt. Schon am frühen Abend fanden sich am Freitag mehr als 100 Schönstädter im Bürgerhaus ein, um gemeinsam den Sieg des Dorfes im Landesentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ zu feiern. Minütlich wurden es mehr. Und wie es sich für die „Heimat für Generationen“ gehört, waren natürlich alle Altersstufen vertreten. Das zeigt eindrucksvoll, dass die Arbeit der engagierten Bürger auch von allen Altersgruppen wertgeschätzt wird.

„Dieser Erfolg hat jedem gezeigt, dass die Mitglieder des Arbeitskreises nicht nur rumsitzen und reden, sondern wirklich was bewegen“, sagt Walter Fürstenberg. Dass sich was in Schönstadt bewegt, liegt auch an Ortsvorsteherin Carola Carius, die „so eine mitreißende Art hat“, wie sich ein Bürger ausdrückt. Carola Carius selbst sieht das Geheimnis des Erfolges im guten Miteinander: „Wir gehen höflich miteinander um, respektieren Meinungen, diskutieren kontrovers ohne den fairen Umgang aus den Augen zu verlieren.“ Auf diese Weise entstehen nicht nur Ideen, sondern auch Wege zur Umsetzung.

Ein wichtiger Baustein, der zur Stärkung der Dorfgemeinschaft beiträgt, soll nach seinem umwerfenden Erfolg im Vorjahr im Oktober eine Neuauflage erfahren. „Die Vorbereitungen für das dreitägige Dorffest werden uns schon in den Ferien fordern“, sagt Carius. Des Weiteren möchte man auch kulturelle Abende organisieren, um den Menschen im Ort etwas zu bieten. In dieses Projekt fließt übrigens auch das Preisgeld. „Wir wollen einen richtig guten Beamer und eine Leinwand anschaffen, um gute Filme, Dia-Vorträge oder Reiseberichte als Gemeinschaftserlebnis anbieten zu können. Davon haben dann alle etwas“, sagt die Ortsvorsteherin. Im Januar werde es dann Zeit, an den Wettbewerb auf Bundesebene zu denken.

von Götz Schaub

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