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Schön „shrekliches“ Musical in Oberasphe

Neues Projekt des Kinderchors Schön „shrekliches“ Musical in Oberasphe

Schon zum vierten Mal brachte der Kinderchor Oberasphe ein Musical auf die Bühne. Dieses Mal lieferte der Film „Shrek - Der tollkühne Held“ aus dem Jahr 2001 die Vorlage.

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Der Kinderchor Oberasphe zeigte im Dorfgemeinschaftshaus das Musical „Ein Shreklicher Held“. Einige der Rollen waren doppelt
besetzt.

Quelle: Manfred Schubert

Oberasphe. Nach den erfolgreichen Aufführungen von „Ritter Rost“ und die „Hexe Ver­stexe“, „König der Löwen“ und „Das Dschungelbuch“ hat der Kinderchor Oberasphe unter Leitung von Susanne Anfang und Eva Wagner am Wochenende erneut ein fantasievolles Musical auf die Bühne im Dorfgemeinschaftshaus gebracht.

Etwa 260 Zuschauer amüsierten sich in den beiden Aufführungen von „Ein Shreklicher Held“ über die nach dem Animations-Kultfilm „Shrek - Der tollkühne Held“ aus dem Jahr 2001 gespielte und gesungene Geschichte. Darin sind auf ironisch-vergnüglich Weise Figuren und Motive aus europäischen Märchen und Disney-Zeichentrickfilmen verarbeitet.

Der Held, Shrek, ist ein Oger, ein großes, grünes, menschenähnliches und miesepetriges Fabelwesen von enormer Kraft. Er lebt in einem Sumpf am Rande des Landes Duloc. Mit seiner Ruhe ist es vorbei, als der Herrscher Lord Farquaad alle Märchenwesen aus seinem Reich in den Sumpf vertreiben lässt. Farquaad verspricht Shrek, dass er seinen Sumpf wieder für sich alleine haben darf, wenn er für ihn Prinzessin Fiona aus den Klauen eines Drachen befreit. Begleitet von einem sprechenden Esel begibt er sich auf diese Mission. Zum Happy End stellt sich heraus, dass Fiona ein verzauberter Oger ist und beide werden ein Paar.

Neben den witzigen Dialogen waren es vor allem die von den 13 Kindern gesungenen Lieder, die gut beim Publikum ankamen.

Bei diesen hatten die Chorleiterinnen, mit wenigen Ausnahmen, nicht die Stücke aus dem Original-Soundtrack beziehungsweise der deutschen Version des Broadway-Musicals gehalten, sondern bekannte deutsche Lieder „Shrek-mäßig“ umgedichtet. So wurde aus Mark Fosters „Flash mich“ das Lied „Märchenhelden“, Rio Reisers Hit „König von Deutschland“ hieß nun „König von Duloc“. Aus dem Film stammte Leonrad Cohens „Hallelujah“, das einzige auf englisch gesungene Lied der Aufführung, und am Ende tanzten zwei glückliche Oger-Paare Rock‘n‘Roll zu „Ich glaube an die Liebe“, der deutschen Version von „I‘m a believer“ von den „Monkees“. Sie erhielten jubelnden Beifall von den Zuschauern. Zwei Paare waren es, weil die Rollen von Shrek, Fiona und Esel jeweils doppelt besetzt waren.

von Manfred Schubert

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