Normalerweise steht die Alte Brücke in Goßfelden für die schöne Seite des Ortes. Doch am Freitagabend wurden dort zwei Männer brutal verprügelt.
Goßfelden. Die mutmaßlichen Täter, nach Angaben eines der Opfer waren es 8 bis 12 Vermummte, die der Kleidung nach dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen sind, verprügelten ihre Opfer mitten im Ort, an der Alten Brücke.
Die Polizei rief niemand zu Hilfe, auch die Suche nach Zeugen gestaltet sich offenbar zäh.
Am Samstag ermittelte die Polizei dann einen 17-jährigen Goßfeldener als ersten Tatverdächtigen, eine unbekannte Zahl weiterer Verdächtiger wird noch gesucht.
Da es nicht der erste Vorfall dieser Art in Goßfelden war, appellieren Ortsvorsteher und Pfarrer an die Bürger, wachsam zu sein.
Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe der OP.
Kommentare
neonazis mike – 01.12.09
kann man eigentlich gar net glauben , ich komme aus Steffenberg und wir haben hier das gleich problem , zwar ist es noch net so brutal wie bei euch aber die naziszeigen hier auch präsenz . schätze wir haben hier bei uns in der gemeinde an die 40 - 50 jugendliche
neonazis . diese entwicklung ist meiner ,meinung nach ziemlich erschreckend Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
ball polar – 25.10.09
ball mal flach halten... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenSchlägerattacken in Goßfelden waswirwollen – 17.09.09
Was wir nicht wollten ist in den Dörfern des Marburger Hinterlandes, unserer Heimat, angekommen. Ein Verfall von Werten unter unseren Heranwachsenden. Ein afrikanisches Sprichwort sagt: "Um einen Menschen zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf". Die Dörfer sind da, aber wo sind die Menschen aus der Nachbarschaft die unsere Kinder und Jugendlichen die notwendige Aufmerksamkeit schenken? Wenn Betroffene schweigen weil Sie sich nicht sicher fühlen. Kritik am Verhalten von Jugendlichen nicht mehr unmittelbar von Angesicht zu Angesicht während einer Situation geäußert werden kann aus Furcht vor Repressionen. Dann haben wir eine Qualität des gegenseitigen Unverständnisses erreicht das Zusammenleben von Menschen in unseren Dörfer mehr und mehr belasten wird.Eine Lösung könnte sein, das Jugendlichen in auffälligen Dörfern Betätigungsfelder angeboten werden. Produktive Arbeitsansätze unter einer Führung die Lob austeilt und Kritik nicht scheut. Individuelle Erfolgserlebnisse in der Gemeinschaft sind das was unsere Jugend dringend braucht. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
.... dante – 01.09.09
Unverständlich wieso Neonazis ausgerechnet auf einen Vollblutarier einprügeln. Ich dachte die hätten nur was gegen Ausländer im unseren Land? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenWenn man weiß wo Braune Fahnen wehen.... Kai – 25.08.09
Wenn man weiß wo braune Fahnen wehen, ist der erste Schritt diese zu melden und zur Anzeige zu bringen und die Leute beim Namen zu nennen und öffentlich beim Namen zu nennen!Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Schläger in Goßfelden Walter - kein Goßfeldener – 22.08.09
Es wohl einfach die Anwohner zu beschimpfen, wenn man selbst anonym hier die Kommentare schreibt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldennazis in goßfelden goßfeldener – 19.08.09
ich selber komme aus goßfelden und diese braune brut ist allen ein dorn im auge. ich verstehe nicht das niemand eingegriffen hat. was sagen die eltern solcher schläger zu ihren sprösslingen? sind sie nicht in der lage auf das unfeld ihrer kinder zu achten?wenn es nach mir ginge müsste man sie alle finden und wirklich hart bestrafen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Nicht zu fassen.... Anonym – 19.08.09
was in Goßfelden los ist!Was ist aus unserem schönen Örtchen geworden?????
Da werden Leute verprügelt div. Fahnen wehen in Gärten worüber man nur den Kopf schütteln kann Anwohner die wegsehen ganz dem Motto " Es geht mich ja nichts an"
Ich hoffe nur sehr das sich die Opfer schnell erholen und es schnell verarbeiten können.
Gute Besserung ! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Zeugen S.E – 18.08.09
woher ist bekannt, das eine Frau dabei war? Wir (Angehörige des Opfers) brauchen Personenbeschreibungen und Zeugen Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenNeonazi-Attacke in Goßfelden Peter Kolditz – 18.08.09
schon zu Recht kann man zufrieden sein, daß der rechtsextreme Flashmob in Marburg-Mitte verhindert werden konnte. Aber wenige Kilometer weiter, mitten im Kern eines Vorortes, schlägt brauner Nachwuchs einen Mann krankenhausreif und niemand kam zu Hilfe oder rief wenigstens rechtzeitig die Polizei, um die Täter daran zu hindern und festzunehmen. Einer zumindest war offensichtlich bereits "einschlägig" bekannt... Unterlassene Hilfe ist ein Verbrechen wie die Tat selbst. So etwas etabliert sich nicht heimlich, sondern durch billigen Verzicht seitens der Behörden auf präventive Verhinderung - ob durch ein überfälliges Verbot rechter Gruppierungen oder Observierung Einzelner, die sich bereits so bekannt gemacht haben... Gegenüber den Linken ist so eine "Prävention" recht normal, die Rechten können zusammenschlagen, wer ihnen gerade vor die Stiefel kommt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenWer ist der Nächste? Manfred G. – 18.08.09
Unter den Schlägern soll sogar eine junge Frau gewesen sein.Wenn man bedenkt wie brutal die Vorgehensweise dieser "Jugendlichen" war, kann man von Glück reden das Niemand ums Leben kam.
Langsam fragt man sich:"Wer ist der Nächste?".
Wahrscheinlich muss erst Jemand zum Krüppel geschlagen oder getötet werden, damit endlich begriffen wird wie groß die Gefahr ist !!! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
spitze Herber G. - ein besorgter anwohner – 18.08.09
das ist nur die spitze des Eisbergs... Goßfelden ist und bleibt ein braunes Nest und dass wird von Gemeinde, Bevölkerung und Polizei hingenommen.Wo offen Reichskriegsflaggen im Garten wehen, was soll man zu so einer Gemeinde noch sagen.
Jetzt haben Bürger und Gesellschaft mal die Gelegenheit sich öffentlich zu positionieren. Ich hoffe sie tun dies.
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Unglaublich D.P. – 18.08.09
Mal wieder unglaublich!!Kaum schlägt das braune Gedankengut zu, schon werden die Augen verschlossen.
Die alarmierte Polizei hielt es in der Nacht nicht für nötig zu erscheinen. Dabei lag eins der Opfer bewusstlos auf dem Boden und es wurde trotzdem auf dieses immer und immer wieder eingetreten.
Eine Brutalität die an die U-Bahnschläger aus München erinnert.
Gerade die Zeugen, die die Tat beobachtet und nicht eingegriffen haben, sollten sich ihrer unterlassenen Hilfeleistung bewusst sein und darüber nachdenken ob es auch sie hätte erwischen können.
Es wurde zwar neugierig beoachbachtet, aber gesehen haben möchte niemand etwas.
So sieht also Zivilcourage aus?!
Schade, dass man wohl im schönen Lahntal nicht mehr sicher ist.
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