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SG Lahnfels diskutiert Pläne für Kunstrasenplatz

Sportler tagen SG Lahnfels diskutiert Pläne für Kunstrasenplatz

„Wir haben uns viel vorgenommen“, betonte Spielausschussobmann Herbert Fett bei der Jahreshauptversammlung der Spielgemeinschaft (SG) Lahnfels. Die sportliche Bilanz fällt bislang aber verhalten aus.

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Die Mitglieder, die in den vergangenen drei Jahren Mitgliedschaftsjubliäen feierten, bekamen eine Ehrennadel. Von links: Vorsitzende Christel Meyer, Spielausschussobmann Herbert Fett (25 Jahre), zweiter Kassierer Dieter Randausch (40 Jahre), Rolf Bickhard

Quelle: Ralf Löwer

Sarnau. Mit Blick auf die bisherigen Spielergebnisse der Seniorenmannschaft - zehn Siege, drei Unentschieden, drei verlorene Spiele - meinte Fett vergangenen Freitag im Sportlerheim jedoch leicht unzufrieden: „Wir hängen schon wieder hinten dran.“

Er erinnerte aber auch an ein Hallenturnier in Buchenau, das die Mannschaft kürzlich gewonnen hat. „Da ist auch von anderen Mannschaften viel Lob gekommen“, erzählte der Spielausschussobmann. „Wichtig ist, dass jeder alles gibt, Disziplin hoch drei ist angesagt“, so Fett. „Es muss alles in eine Richtung gehen, und zwar in Richtung A-Liga“. Auch für die Reservemannschaft war das vergangene Jahr unbefriedigend, da nur wenige Spiele zustande kamen - die hat sie jedoch alle gewonnen.

Die Vorsitzende Christel Meyer freute sich, dass sie im Mai letzten Jahres mit der Jugendleiterin Ursula Burski im männerdominierten Verein noch weibliche Unterstützung bekommen hat. Burski berichtete: „Leider ist es immer schwierig, Trainer zu finden, dabei hängt die Zukunft des Vereins im Wesentlichen von unserer Jugendarbeit ab“.

In seinem Kassenbericht bedauerte Karl Muth: „Wir haben doch einiges an Mitgliedern verloren.“ Aktuell zählt der Verein 371 Mitglieder.

Was den Kassenwart am meisten ärgert: „Von dem Geld, das wir an den Hessischen Fußballverband zahlen, ist über die Hälfte Strafe.“ Wegen roter Karten, Platzsperren, zu späten Meldungen bei Spielen und Ähnlichem zahlt der Verein Strafen im hohen dreistelligen Bereich. „Das passiert einfach, da geht kein Weg dran vorbei“, meinte Vorsitzende Meyer dazu.Peter Backhaus sprach sich für den Bau eines Kunstrasenplatzes im Gewerbegebiet von Sarnau aus, der wesentlich weniger Platzpflege bedeuten würde.

Ein Kunstrasenplatz mache den Verein zudem auch attraktiver für Spieler, die dann das ganze Jahr über draußen optimal trainieren und spielen könnten.

Mit dieser Frage wird sich der Vorstand demnächst befassen, Gespräche mit der Gemeinde und anderen Vereinen, potenziellen Mitnutzern, seien geplant.

von Freya Altmüller

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