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SG Lahnfels blickt selbstbewusst nach vorn

Sportverein erfolgreich SG Lahnfels blickt selbstbewusst nach vorn

Sportlich läuft es bei der Spielgemeinschaft (SG) Lahnfels derzeit rund. Parallel dazu versucht der Vorstand, den Verein auch abseits des Platzes zukunftsfähig zu gestalten.

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Kassierer Karl Muth (von links), die Geehrten Helmut Becker, Lutz Oehmigen, Siegfried Kalina, Philipp Streller, Manfred Müller, Jürgen Streller, Joachim Backhaus, Martin Streller, Erich Peter, Bert Wonneberger, Klaus Wellnitz und der Vorsitzende Ralf Löwer.

Quelle: Manfred Schubert

Sarnau. Die Saison 2013/14 hatten sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft auf Tabellenplatz eins abgeschlossen und waren entsprechend in die Kreisliga A beziehungsweise B aufgestiegen. Zurzeit setzen sich die Parallelen fort; beide Mannschaften stehen aktuell jeweils auf Platz fünf. Erklärtes Ziel: Platz zwei anstreben, um in die Relegation zu kommen.

Wie die Entwicklung des Vereins im vergangenen Jahr verlief, konnten die 51 Mitglieder, die am Freitagabend an der zweieinhalbstündigen Jahreshauptversammlung im Sportheim teilnahmen, den Berichten von Vorstand und Spielausschuss entnehmen. Bereits im März waren Gespräche mit 25 externen Spielern zur Stärkung der Mannschaft aufgenommen worden, zudem starteten verschiedene Projekte mit der Bildung einer PR-Abteilung, um der SG zu einem moderneren Image und mehr Präsenz im Internet und den traditionellen Medien zu verhelfen. Die Sky-Sportsbar wurde im April etabliert, davor wurden die Ausschankräume und Frontseite des Sportlerheims verschönert.

Im Juni fanden die Spieler-Gespräche ihren Abschluss, es gab fünf Neuzugänge und keinen Abgang. Im August wurden der Ballraum umgestaltet und der Rasenplatz in Ordnung gebracht, im September die Küche grundgereinigt und entrümpelt. Wie Vorsitzender Ralf Löwer in seiner übersichtlich gestalteten Präsentation ausführte, summierten sich allein die ehrenamtlichen Leistungen der Vorstandsmitglieder in den verschiedensten Bereichen von Sitzungen bis zum Rasenmähen und Würstchenbraten auf 3400 Arbeitsstunden.

20 Trainer und Betreuer sind wöchentlich etwa sechs bis acht Stunden im Bereich bis zur C-Jugend und 14 Stunden von der B-Jugend bis zu den Senioren tätig – das mache 7000 Stunden im Jahr. Dennoch würden weitere Trainer und Betreuer gesucht, für die zehn in verschiedenen Spielgemeinschaften spielenden Jugendmannschaften seien es zu wenig. Die Zahl der Mitglieder ging etwas zurück, von 368 auf 360, davon sind 80 jünger als 18 Jahre, 70 älter als 70 Jahre. 40 spielen aktiv in den Seniorenmannschaften.

Als Herausforderungen für dieses Jahr nannte Löwer unter anderem das Halten und die Stärkung des Spielerbestandes und die Jugendarbeit in allen Klassen. Die Sanitäranlagen im ersten Stock sollen saniert werden und das Projekt Kunstrasen mit dem Ziel 2020 fortgeführt werden. Er meinte, in der SG stecke mehr Potenzial, als man derzeit abrufe. Unter dem Motto „Viele Hände, schnelles Ende“ könne und sollte jeder mit anpacken.

Platzwart gehört künftig zum Vorstand

Im Zusammenhang damit wurden, neben vom Finanzamt geforderten Änderungen, einige Neuerungen in der Satzung verankert, die einstimmig beschlossen wurden. So wird künftig auch ein Platzwart zum Vorstand gehören. Im die Pflichten der Mitglieder betreffenden Paragrafen steht, dass den Anordnungen des Vorstandes und der von ihm bestellten Organe in allen Vereinsangelegenheiten Folge zu leisten ist. Zur Verdeutlichung wurde ergänzt: „Dazu gehören auch Dienste für Veranstaltungen, die dem Zwecke der Körperschaft dienen, wie Getränkeausgabe, Platzpflege usw.“ Außerdem neu eingeführt: Bei Nachweis der Erwerbslosigkeit von mehr als einem Jahr ist es möglich, einen Nachlass des Mitgliedsbeitrages von 80 Prozent zu beantragen.

Termine: 20. Februar JHV Förderverein SGL und AH Sarnau; 1. März Rückrundenauftakt bei FSG Südkreis; 7. März Lahntal-Derby gegen Caldern; 21. März Familienabend Ortsvereine unteres Lahntal; 3. April Frühschoppen Alte Herren; 11. April Seminare Jugendtrainerweiterbildung; 13. Mai Altherrenturnier; 4. Juni Würstchenbraten Alte Herren; 19. September Forellenessen Alte Herren; 2. Oktober Oktoberfest.

von Manfred Schubert

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