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Rustikale Sitzgruppe am Radfernweg

Rastplatz Rustikale Sitzgruppe am Radfernweg

Nach langer Zeit im Sattel, können sich Radfahrer auf dem Fernradweg bei Bürgeln nun genüsslich an der Strecke auf Holzbänken ausruhen.

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Ortsvorsteher Erich Sohn (von links), Ortsbeiratsmitglied Gisela Heller, Martina Meß vom Bauamt der Gemeinde, Gunnar Ochs, Vorarbeiter des Interkommunalen Bauhofs für den Bereich Cölbe, und Bürgermeister Volker Carle weihten den neuen Rastplatz am Radfernweg R2 ein. Während alle eine Tasse Kaffee genossen, wurde deutlich, wie stark frequentiert durch fast minütlich vorbeikommende Radfahrer, Inline-Skater und Fußgänger der Weg ist.

Quelle: Manfred Schubert

Bürgeln. „Da kommt schon wieder einer“. Die Nicht-Bürgelner waren während der kleinen Einweihungsfeier für den neuen Rastplatz „Im Semt“ etwas überrascht, wie stark frequentiert der Radfernweg R2 Biedenkopf-Spessart an dieser Stelle am südlichen Ortsrand Bürgelns ist. Fast minütlich kamen am frühen Nachmittag, mitten in der Woche und schon nach den Ferien, Radfahrer, Inline-Skater und Fußgänger vorbei.

Schon lange steht an dieser Stelle eine, mittlerweile etwas verwitterte, Sitzbank, die mit drei bis vier Personen oft voll belegt war, berichtete Ortsbeiratsmitglied Gisela Heller.

Für Rollatorfahrer aus dem Dorf stelle der Radweg hierher einen behindertengerechten Naherholungsweg dar. Daher hatte sie im Ortsbeirat einen Antrag auf die Einrichtung eines Rastplatzes gestellt. Vor ein paar Wochen wurde die in den Lahnwerkstätten der Lebenshilfe gebaute rustikale Sitzgruppe aus Douglasienholz vom Interkommunalen Bauhof Lahntal-Wetter-Cölbe auf der zuvor mit Schotter hergerichteten Fläche montiert. Die Kosten betrugen rund 2000 Euro.

Seniorengerechte Bänke

Die Dorfbewohner seien sehr froh über die ordentlichen und auch seniorengerechten Bänke, betonten Ortsvorsteher Erich Sohn und Gisela Heller. Sie sind etwas höher als üblich, so dass das Aufstehen leichter fällt.

Und obwohl die Ohm nur etwa zehn Meter entfernt fließt, soll es keine Belästigung durch Mücken geben. Bürgermeister Volker Carle unterstrich, dass außer für die Naherholung der Einheimischen der Rastplatz auch einen weiteren Beitrag der Gemeinde für den Tourismus darstelle und die Nutzer des Radfernwegs, neben der bereits vorhandenen Schutzhütte am Ohmdelta, zum Verweilen einlade.

von Manfred Schubert

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