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Rund um Amönau - das kommt gut an

Grenzgang Rund um Amönau - das kommt gut an

„Das war ein schöner Erfolg und ein gutes Zusammenspiel der Vereine“, freute sich Kurt Muth. Und auch das Wetter spielte mit, als die Amönauer am 1. und 2. Mai ihre Grenze begingen - wie zuletzt vor sieben Jahren.

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Am ersten Teil des Grenzbegangs in Amönau nahmen am 1. Mai etwa 300 Menschen teil. Knapp 200 davon liefen die komplette Strecke mit, die circa 13 Kilometer lang war.

Quelle: Manfred Schubert

Amönau. Zum 1000-jährigen Jubiläum des Ortes im Jahre 2008 hatte es erstmals einen Grenzbegang gegeben. Die Organisation der Zweitauflage übernahmen die Verantwortlichen des Rapunzelmarktes sowie alle Amönauer Vereine.

Knapp 200 Wanderer, auch alle Nachbarorte waren darunter vertreten, gingen am 1. Mai um 9 Uhr bei kühlem und nebligem Wetter vom Bürgerhaus aus auf die erste Etappe des Grenzbegangs. Das waren recht angenehme Bedingungen, denn zunächst mussten sie den Anstieg am Wollenberg hinauf bewältigen.

Am ersten Teil des Grenzbegangs in Amönau nahmen am 1. Mai etwa 300 Menschen teil. Knapp 200 davon liefen die komplette Strecke mit, die circa 13 Kilometer lang war.

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Nach dem teils recht steilen und etwas rutschigen Abstieg ging es vor dem Katzenloch in Richtung Grenzstein zwischen Amönau und Wetter. Nach Überquerung der Kreisstraße folgten die Grenzläufer der Grenze zwischen Todenhausen und Niederasphe. Inzwischen hatten sich weitere Wanderer angeschlossen. Kurz vor 11 Uhr setzte sich auch die Sonne durch.

Als man den Schüssler hinaufging und nach 11,4 Kilometern den auf „Schneiresch Wiese“ eingerichteten Frühstücksplatz erreichte, konnte man bei angenehmen Temperaturen die schöne Aussicht Richtung Treisbach und natürlich Bratwürste und Getränke ausgiebig genießen. Musikalische Unterhaltung bot Hans-Werner Schaumburg aus Ernsthausen. Insgesamt genossen etwa 300 Menschen den 1. Mai am Frühstücksplatz, denn es waren auch einige direkt dorthin gekommen. Die Bewirtung endete gegen 17 Uhr, danach war aber noch nicht Schluss. Wer wollte, konnte nach der Rückkehr ins zweieinhalb Kilometer entfernte Dorf noch im Bistro Trus einkehren. Als Anreiz erhielt jeder eine Marke für ein Freigetränk, etwa 50 bis 60 Menschen ließen laut Kurt Muth den Tag dort noch recht lange nachklingen.

"Brücke zu nachfolgenden Generationen schlagen"

Am Samstag, 2. Mai, ging es erst um 10 Uhr am Bürgerhaus auf die kürzere, 10 Kilometer lange zweite Etappe über den Wollenberg Richtung Oberndorf und zur Grenze nach Warzenbach, an der Gemarkung Treisbach entlang bis zum Frühstücksplatz am Schüssler. An diesem Tag übernahm das Duo Urgestein die musikalische Gestaltung vor 150 Teilnehmern. Ausklang des zweiten Tages des Grenzbegangs war in der Gaststätte Meteora in Amönau, wozu wiederum ein Freigetränk einlud.

„Mein Ziel ist es, dass alle Vereine ständig etwas gemeinsam machen und das Alt und Jung zusammenkommen, um eine Brücke zu den nachfolgenden Generationen zu schlagen und den Generationswechsel zu bewältigen“, sagte Kurt Muth. Während dieses Grenzbegangs wurden jedenfalls schon Stimmen laut, die forderten, ihn regelmäßig, eventuell auch häufiger als nur alle sieben Jahre, am 1. Mai zu veranstalten.

von Manfred Schubert

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