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Cölbe

Rechnung kommt an Heiligabend

Seit mehr als drei Jahren hat Christopher Kpakou seine nach Togo abgeschobene Familie nicht mehr gesehen. Nun wurde ihm vom Regierungspräsidium Gießen ein neuer Schock versetzt: An Heiligabend erhielt er einen Bescheid, das er seine gescheiterte Abschiebung am 18. September 2006 bezahlen soll.

Cölbe. 2475 Euro fordert das Land Hessen von dem erwerbsunfähigen, schwer kranken Mann. Pressesprecherin Gabriele Fischer vom zuständigen Regierungspräsidium bestätigte auf OP-Nachfrage, dass der Bescheid zur Fristwahrung noch vor Jahresende versandt worden sei, um eine Verjährung der Ansprüche zu verhindern.

Dass er ausgerechnet an Heiligabend eintrifft, „hat keiner gewollt“, so Fischer weiter. Zudem sei Kpakou mitgeteilt worden, dass seine wirtschaftlichen Verhältnisse berücksichtigt würden und der Betrag auf Antrag auch gestundet werden könnte.

Während der Rest seiner Familie 2006 aus Deutschland abgeschoben worden war, war bei Christopher Kpakou der Abschiebeversuch in Hamburg auf ärztlichen Rat abgebrochen worden.

Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe der OP.


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  • Entfernen Hitcher – 02.02.10
    Weil die OP den Eindruck eines politisch korrekten Blättchens erwecken will?
  • Rechnung kommt Leser – 01.02.10
    Warum werden manche Kommentare entfernt, liebe OP? Hat der Leser keine freie Meinungsäußerung mehr?

    ANTWORT DER REDAKTION: Wer auf der Homepage der OP seine Meinung äußert, der sollte sich bitte an die Nutzungsbdingungen für Leserkommentare halten (finden Sie ganz unten am Fuß der Seite). Wir wünschen keine beleidigenden, diffamierenden oder hasserfüllten Inhalte auf unseren Seiten.
  • Abschiebung Hitcher – 31.01.10
    So einer, der seine Familie im Stich läßt, darf nun auf Kosten der Steuerzahler hier beleiben?
    Kein Wunder, daß die Bundesrepublik auf den Bankroot zusteuert. Der ist ja nicht der einzige....
  • Lieber OP-Leser RP zeig herz statt Verstand – 19.01.10
    Lieber OP-Leser

    In diesem Fall sei dir mal ganz sicher, dass der Mann wirklich so schlimm krank ist. In diesem Fall geht es ausschließlich nur noch um einen Akt der Menschlichkeit und Nächstenliebe. Bitte nicht immer so pauschal urteilen, erst recht nicht, wenn man die Fakten nicht kennt. So wird nur Stimmung gemacht, sonst nichts.
  • Abschiebung H.Schneider – 18.01.10
    Der Kommentar wurde von der Redaktion entfernt. Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare am Seitenfuß.
  • Der Brief kam anHeiligabend OP-Leser – 18.01.10
    Wenn ein Vater seine Familie so sehr liebt, dann geht er mit. Die angeblich psychischen Krankheiten unserer geduldeten Emigranten nehmen immer mehr zu. Ach, wie ist es doch in Deutschland so schön bequem für alle.
  • RP Gießen Mitdenkender – 17.01.10
    Das RP in Gießen gehört abgeschafft. Wenn das alles ist, was es zu leisten im Stande ist. Da ließe sich Geld sparen, davon könnte der Staat weit mehr haben als von den 3000 Euro aus der Hand eines wirklich bedauernswerten Menschen.

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