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Piraten lassen es krachen

Fasching in Oberrosphe Piraten lassen es krachen

Riesenstimmung in Oberrosphe: 300 Narren feierten Fasching mit tollen Vorstellungen, tanzenden Piraten und nackigen Männern.

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Den choreographischen Höhepunkt des Abends bot erneut die Tanzgruppe der Burgwaldskälwer mit ihrer Darbietung „Piraten“.

Quelle: Manfred Schubert

Oberrosphe. Im voll besetzten Dorfgemeinschaftshaus herrschte am Samstagabend dank mitreißender Darbietungen Superstimmung. Allein schon für den choreographischen Höhepunkt des Abends, den wieder einmal die Tanzgruppe der Burgwaldskälwer setzte, hätte sich das Kommen gelohnt. Wilde Tänze, gefährliche Säbelkämpfe, Entführungen - auf der Bühne entspann sich eine komplette Geschichte in rasanten Schrittfolgen und Bewegungen. Die monatelange Arbeit unter Tanzleiterin Najeth Salomon merkte man dem Auftritt der Burgwaldskälwer an.

Riesenstimmung in Oberrosphe: 300 Narren feierten Fasching mit tollen Vorstellungen.

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Salomon ist auch Leiterin der Jazz Kids, die den Abend mit einer ebenfalls umjubelten Vorführung eröffnet hatten. Unter dem Motto „Pop gegen Rock“ tanzten 30 Kinder aus Oberrosphe, Unterrosphe und Mellnau, anfangs gegen-, dann miteinander.

Sehr gut an kam auch der klassische Gardetanz der Oberrospher Tanzgarde sowie die Aufführung der Landfrauen. Diese hatten ein Orchester gebildet und gaben ein ungewöhnliches Konzert auf Luftballons.

Susanne Werner alias „Susi Lästermaul“ ließ in der Bütt wieder das Geschehen des vergangenen Jahres im Dorf Revue passieren, spottete über Missgeschicke einzelner Mitbewohner und einen gemeinnützigen Verein, dessen Ziel es lediglich sei, einmal im Jahr nach Mallorca zu fliegen. Lacher ernteten auch „Die Wölfe“, Silke Wolf und Andrea Fichtner, die in einem Sketch nicht ganz jugendfreie unanständige Telefongespräche führten.

Die moderierenden „Wildecker Herzbuben“, MGV-Vorsitzender Harald Kunz und Till Conrad, konnten zum Schluss ein in diesem Jahr ausgenüchtertes Oberrospher Männerballett als traditionellen Schlusspunkt ankündigen. Als „Die Schippenstiehls“ begeisterte es die Zuschauer, insbesondere die weiblichen, mit einem dreiteiligen Programm unter der Bezeichnung „Schlampig-knackig-nackig“. Als Zugabe brachte es einen Pandatanz und leitete damit nach zweieinhalb Stunden zu dem gemeinsam getanzten Finale der Akteure des Abends über.

von Manfred Schubert

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