Dirk Geißler, Vorsitzender der Gemeindevertretung, im Gespräch mit der CDU-Fraktion über deren Antrag.
Caldern. Der Antrag der CDU-Fraktion, die Zahl der Gemeindevertreter von 31 auf 25 zu reduzieren, fand am Mittwoch keine Mehrheit. Bei den geringen möglichen Kosteneinsparungen, von 1.500 bis 2.000 Euro jährlich war die Rede, erschienen den anderen Fraktionen die Nachteile für das demokratische Gremium als zu groß.
„Die kleinen Fraktionen würden so klein, dass sie handlungsunfähig wären. Für die kleineren Ortsteile würde es noch schwieriger, einen Vertreter im Parlament zu haben“, argumentierte Hans Walter Müller vom Bürgerblock und erhielt die Zustimmung von Hans-Jakob Ruppersberg (Wählergemeinschaft).
In so einer kleinen Gemeinde sollte jeder Bürger die Möglichkeit haben, einen Vertreter seines Vertrauens im Parlament zu haben und es sollte genügend Ansprechpartner geben, fand Barbara Seitz von den Grünen. Kurt Vogt (SPD) rechnete vor, dass man auch auf 23 Vertreter heruntergehen könnte „dann würde allerdings auch die CDU Sitzanteile einbüßen“. Alle Gruppen sollten richtig im Parlament vertreten sein, daher werde seine Fraktion nicht zustimmen.
von Manfred Schubert
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