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Osterfreuden im Haus am Wollenberg

19. Frühlingsmarkt Osterfreuden im Haus am Wollenberg

Schönes Ambiente für ein interessiertes und offenes Publikum: Auch ein Jahr vor dem runden Geburtstag hat der Markt nichts von seiner Anziehungskraft auf Besucher und Aussteller verloren.

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Zum dritten Mal präsentierte die Mardorferin Katrin Schick ihre Oberhessischen Wachsbatikeier in Sterzhausen.

Quelle: Manfred Schubert

Sterzhausen. „Wir sind sehr zufrieden. Wenn wir merken würden, dass das Interesse nachlässt und die Besucherzahlen deutlich zurückgehen, würden wir uns die Arbeit nicht mehr machen, aber so bereitet es uns immer noch Spaß, den Markt zu organisieren und die Halle zu dekorieren“, erklärte Rolf Klinge, Vorsitzender  des Volkstanz- und Trachtenkreises.

Etwa 2800 Gäste zählten die Veranstalter am Wochenende, schon Stunden vor dem Ende waren die rund 170 selbst gemachten Kuchen und Torten sowie die traditionelle grüne Soße ausverkauft. Zwei Aussteller hatten wegen der Sturmwarnung, ihre Teilnahme abgesagt. So verblieben 44 Aussteller, die in der liebevoll geschmückten Halle eine reiche Auswahl an Dekorativem von Oberhessischen Wachsbatikeiern über Töpferwaren, Holzarbeiten, Schmuck, Blumen und Gestecken boten.

Bunte Mischung aus Kunsthandwerkern

Begeistert äußerte sich Christiane Ulm aus Gießen, die aufgrund einer Absage die Gelegenheit bekommen hatte, erstmals ihren filigranen handgemachten Schmuck aus versilbertem und vergoldetem Messing in von der Natur inspirierten Designs zu präsentieren: „Es ist sensationell, wie viele Besucher kamen, ein sehr interessiertes und offenes Publikum. Alles ist schön hier, vom Ambiente bis zur Essensversorgung und wie sich die Veranstalter um uns kümmern. Ein Ausstellerfrühstück macht sonst keiner.“ Gut sei auch die bunte Mischung von Kunsthandwerkern. „Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr wiederkommen darf“, sagte die Schmuckdesignerin.

Im nächsten Jahr wird der Frühlings- und Ostermarkt wegen der Sanierung des Hauses am Wollenberg erstmals nicht in Sterzhausen stattfinden können. Er wird in die Lahnfelshalle in Goßfelden verlegt, kündigte Rolf Klinge an. Das bedeutet noch mehr Arbeit für die Veranstalter beim 20. Mal, den Markt an ungewohnter Stätte auszurichten.

 
Neu dabei war Christiane Ulm aus Gießen mit ihrem Schmuck aus versilbertem und vergoldetem Messing. Foto: Manfred Schubert

von Manfred Schubert

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