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Ortsvorsteherin hat die Faxen dicke

Amt wird frei Ortsvorsteherin hat die Faxen dicke

Mangelnde Kommunikation ist ein Grund dafür, dass Ortsvorsteherin Gisela Nagel-Rotarius (Grüne) 2016 ihr Amt zur Verfügung stellen wird.

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Die Ortsbeiratsmitglieder Jörg Drescher (von links), Dr. Daniel Kaufmann, Ortsvorsteherin Gisela Nagel-Rotarius, Gerhard Lölkes und Eckhard Heym besprachen unter anderem die schwierige Parksituation in Cölbe.

Quelle: Elvira Rübeling

Cölbe. Diese Absicht teilte sie ihrem Cölber Gremium in der jüngsten Ortsbeiratssitzung offiziell mit. Bis dahin werde sie sich aber wie gewohnt mit Leib und Seele für die Bürger Cölbes engagieren, kündigte Nagel-Rotarius an.

So erklärte sie sich auch in der Sitzung sofort bereit, sich als Mitglied in der neuzubildenden ÖPNV-Kommission in Cölbe zu engagieren. Darin sollte neben dem gewünschten Ortsbeiratsmitglied unter anderem auch eine Person aus dem Elternbeirat mitarbeiten, um künftig möglicherweise Einfluss auf die öffentlichen Verkehrsanbindungen nehmen zu können.

Ortsbeirat vor vollendete Tatsachen gestellt

Insgesamt zwölf Tagesordnungspunkte hatte das fünfköpfige Gremium an diesem Abend zu besprechen. Zuvor hatte sie über ihre jüngsten Aktivitäten berichtet, wie beispielsweise die persönliche Begrüßung eines neuen Gewerbetreibenden in Cölbe, ein Besuch beim Cölber Arbeitskreis für Flüchtlinge, die Teilnahme an einer Infoveranstaltung des VdK und am geselligen Nachmittag des Frauenchores Cölbe.

Bevor sie auf das Hauptärgernis vieler Cölber Bürger zu sprechen kam, informierte sie die Versammlung darüber, dass das Gebäude Heuberg 1 für Gruppenaktivitäten, wie beispielsweise Kinderclub nicht mehr zur Verfügung stehe (die OP berichtete).

Als Ausweichmöglichkeit soll nun der Mehrzweckraum in der Gemeindehalle dienen. Ausnahme bilde lediglich die Bücherei, die aber nur noch über einen nicht barrierefreien Eingang für die rund 600 eingetragenen Leser zu erreichen sei. Des Weiteren seien für die Büchereibesucher die Parkverhältnisse am Heuberg 1 drastisch eingeschränkt worden, monierte Nagel-Rotarius.

Der Ortsbeirat sei lediglich vor vollendete Tatsachen gestellt und anhand eines schriftlichen Berichtes über den Gemeindevorstand informiert worden.

Klimaschutzprojekte gesucht

Bei den zahlreichen bisher ungeklärten Parksituationen wie beispielsweise in der Ried- und Gartenstraße, Kasslerstraße, Dorfstraße und Hermann-Löns-Weg, hoffen die Anwohner auf eine Lösung durch den Ortsbeirat.

Die Ortsbeiratsmitglieder kamen überein, dass in Kürze, wenn auch zum wiederholten Male, eine Ortsbegehung mit den zuständigen Sachbearbeitern der Behörden stattfinden solle.

Die dazu vorgelegten Fotos über die Verkehrs- und Parksituationen, insbesondere auf Höhe diverser Fahrbahnverengungen in den genannten Straßen, bescheinigten einen dringenden Handlungsbedarf.

Die Gründung eines Festausschusses für die Jubiläumsfeier im Jahr 2019 soll bei der Versammlung der Vereine im November angesprochen und vorangetrieben werden. Wer gerne mitarbeiten möchte, könne sich aber auch schon jetzt beim Ortsbeirat melden.

Ebenso gefragt sind neue Ideen der Bürger zum Klimaschutz. Diesbezüglich werden interessante Projekte gesucht. Von allen Ideen sollen die besten zehn ausgewählt und umgesetzt werden.

von Elvira Rübeling

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