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Neustart ist geglückt

Volkswandern in Sterzhausen Neustart ist geglückt

Mit dem wieder aufgelegten Volkswandertag hat der Turnverein Sterzhausen einen vollen Erfolg gelandet: 144 begeisterte Teilnehmer lobten die Wegeführung, die Organisation und die herrliche Gegend.

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Bei idealem Wanderwetter waren in Sterzhausen Jung und Alt auf der Strecke.Foto: Koelschtzky

Sterzhausen. Der Vorsitzende Werner Schmidt versprach eine Fortführung als jährliche Veranstaltung. Bei „Idealem Wanderwetter“, wie alle Wanderer hervorhoben, machten sich am Morgen 144 Wanderer aller Altersgruppen auf einen sechs oder zehn Kilometer langen Rundweg. Nicht nur aus Sterzhausen und dem Nachbarort Wetter, dessen Wanderverein natürlich vertreten war, sondern auch aus Bracht, Buchenau oder dem Ebsdorfer Grund waren Wanderer angereist. Familien und Nachbarschaftsgruppen waren ebenso auf dem Weg wie Paare und Einzelwanderer, die schnell Gruppenanschluss fanden.

Die beiden Wege durch den Wollenberg zum Judenfriedhof bei Wetter, wo sich die kurze und die lange Tour trennten, um nach schönen Ausblicken und viel Natur beim Forsthaus Sterzhausen wieder zusammen zu treffen, hatte Charlotte Carl mit Sand-Pfeilen und -Sperrlinien eindeutig markiert. „Das war super, man konnte sich überhaupt nicht verlaufen“, meinte der achtjährige Jakob Gratz im Ziel. Begeistert war Jakob auch von den vielen Ameisenhaufen unterwegs und einem Hochsitz, auf den er klettern konnte. Sein kleiner Bruder Oskar war mit 14 Monaten der jüngste Läufer ­- der jüngste Teilnehmer Anton Elsen mit gerade mal zwei Wochen ließ sich tragen.

Jakob war außerdem mit seiner Schwester Ida und Mama Katrin Ebert auf der Strecke, während Vater Dr. Henning Gratz als freiwilliger Streckenarzt Dienst tat. Ebenfalls unterwegs waren die Streckenposten Tobias Jakob und Björn Ludwig, die unterwegs Streckenbändchen und einen Schnaps bereit hielten. Der älteste Teilnehmer kam ebenfalls aus Sterzhausen: Helmut Müller wird dieses Jahr 80. Er lief zehn Kilometer.

Die rund 30 Helfer des Vereins bekamen viel Lob zu hören. „Ich hatte nach einer Flaute vor zehn Jahren nicht gedacht, dass eine Neuauflage unseres Volkswandertages so viele Gäste anzieht“, meinte Charlotte Carl. „Im nächsten Jahr laden wir größer ein“, sind sie und der Vorsitzende sich einig.

von Martina Koelschtzky

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