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Neuer Schwung für die Dorferneuerung

Ortsbeirat Oberrosphe Neuer Schwung für die Dorferneuerung

Der neue Oberrospher Ortsbeirat stellte als wichtigstes Anliegen heraus, mehr Bewegung in die bis 2019 laufende Dorferneuerung zu bringen. Tobias Kunz ist neuer Ortsvorsteher.

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Der neue Ortsbeirat: Tobias Kunz (von links), Bürgermeister Kai-Uwe Spanka, Bettina Bamberger-Spanka, Erwin Hahn, Ulrich Pfeiffer, Najeth Salomon, Svenja Sauerwald und Ralf Küch.

Quelle: Manfred Schubert

Oberrosphe. Sehr schnell und jeweils einstimmig gingen die Wahlen im komplett neu besetzten Ortsbeirat vonstatten. Neuer Ortsvorsteher ist Tobias Kunz, der die meisten Stimmen auf der Gemeinschaftsliste erhalten hatte, Stellvertreter ist Erwin Hahn. Das Amt des Schriftführers übernimmt Ulrich Pfeiffer, Stellvertreterin ist Svenja Sauerwald. Dem Friedhofsausschuss gehören neben dem Ortsvorsteher Bettina Bamberger-Spanka und Najeth Salomon an, Ralf Küch übernimmt die Koordination der Dorferneuerung.

Wichtiges Anliegen des neuen Ortsbeirates sei, wie Tobias Kunz erläuterte, mehr Bewegung in die seit 2012 und noch bis 2019 laufende Dorferneuerung zu bekommen. Daher soll bereits am 9. Mai um 20 Uhr die nächste Sitzung stattfinden. Ziel der Veranstaltung sei, die Kräfte zu bündeln, die Projekte zu koordinieren und die Planungen anzukurbeln.

Neues Bürgercafé soll im Bürgerhaus entstehen

Schon in der konstituierenden Sitzung standen Sachthemen auf der Tagesordnung. Der Verein „Gut leben auf dem Dorf“, der seit dem 1. März die Verwaltung des Bürgerhauses von der Stadt Wetter übernommen hat, will dieses zum Bürgercafé ausbauen. Erwin Hahn, Leiter der entsprechenden Gruppe des Vereins, erläuterte dessen Wunsch, alle Zufahrtsstraßen mit Pollern versehen zu lassen, um diese bei Bedarf für den Verkehr sperren zu können.

Michael Hahn, stellvertretender Wehrführer des Schutzbereiches Ost, meldete starke Bedenken an. Die Zufahrt zur Feuerwehr müsse stets offen sein, um schnell ausrücken zu können, auch ein Schlüssel für die Poller sei keine Lösung, denn im Einsatzfall wolle keiner noch damit herumfummeln müssen, sondern schnellstmöglich ausrücken.

Najeth Salomon schlug vor, lediglich zwei Zufahrten zu sperren und die dritte mit einer Einbahnstraßenregelung offen zu lassen. Diese Idee hielt auch Bürgermeister Kai-Uwe Spanka für praktikabel, der Ortsbeirat sprach eine Empfehlung für die vorgeschlagene Lösung aus.

Bürgermeister beklagt Verschmutzung in Oberropshe

Einige Probleme im Ort wurden zum Ende der Sitzung angesprochen. Der Bürgermeister beklagte, dass insbesondere im Herbst hängerweise Grünschnitt im Wald abgeladen werde. Eine Zuhörerin ergänzte, dass einige auch Bauschutt in der Landschaft ablagern würden. Weiter ging es um die Vergrößerung von Landwirtschaftsflächen durch Pflügen und Eggen auf Kosten öffentlicher Grundstücke und vor allem Wege, von denen einige immer schmaler würden.

Nils Jansen fügte hinzu, dass es deswegen auch private Streitigkeiten zwischen Grundstücksnachbarn gebe. Vermutlich werde das Thema auch den neuen Ortsbeirat beschäftigen.

von Manfred Schubert

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