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Neuer Ausschuss hat viel zu tun

Aus zwei mach eins Neuer Ausschuss hat viel zu tun

Nach der Zusammenlegung zweier Ausschüsse im Grenzgangverein Goßfelden hat der neu geschaffene Grenzbegangs- und Frühstücksplatzausschuss alle Hände voll zu tun.

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Mitglieder des Grenzbegangs- und Frühstücksplatzausschusses bei ihrem ersten Arbeitseinsatz auf dem Dorfplatz direkt neben der alten Goßfeldener Brücke aus dem Jahr 1802.

Quelle: Heiko Friedrich

Goßfelden. Da die Übergänge der Arbeitsbereiche des Grenzbegangsausschusses und die des früheren Festplatzausschusses fließend waren und zum Teil auch weggefallen sind, wurden die beiden Ausschüsse kurzerhand zusammengefasst.

Ihre ersten Arbeitseinsätze haben sie bereits hinter sich gebracht. Los ging es am Dorfplatz mitten in Goßfelden. Hier wurden erst einmal die Sandsteinformation und der Grenzgang­stein am Dorfplatz durch kräftiges Schrubben von Algenwuchs befreit. Auch das Geländer an der alten, aus dem Jahr 1802 stammenden Brücke, wurde von Rost befreit und neu gestrichen. Von hier aus starten nämlich die beiden Grenzbegänge am 24. und 25. Juni morgens um 8 Uhr.

Wege befestigen und Grenzsteine säubern

In den nächsten Wochen werden die Mitglieder des neu geschaffenen Ausschusses die Wege entlang der etwa 15 Kilometer langen Goßfeldener Grenze von wild wachsenden Sträuchern befreien, die Wege neu befestigen und die Wegränder mähen, so dass diese für die mehreren Tausend Grenzgänger, die erwartet werden, gerüstet sind. Die historischen Grenzsteine entlang der Grenze werden auch wieder herausgeputzt und von Gestrüpp und Algenwuchs befreit und kurz vor dem Grenzbegang mit einer kleinen Fahne gut sichtbar markiert.

Die drei neuen Grenzläufer des Goßfeldener Grenzgangvereins Christopher Arnold, Felix Luczak und Dennis Steinborn sind ebenfalls Mitglieder im Grenzbegangs- und Frühstücksplatzausschuss. Die drei haben bei den Vorarbeiten die Möglichkeit, sich den Grenzverlauf gut einzuprägen, um die vielen Grenzgangteilnehmer entlang der Grenze zu führen. Die Grenzläufer werden während des Grenzbegangs mit ihren vier Meter langen Peitschen dafür sorgen, dass kein Grenzgänger vom Weg abkommt und querfeldein abkürzt.

Die beiden Frühstücksplätze auf der Trift an der Grenze zu Cölbe und Wehrda sowie an der Fuchshecke an der Grenze zu Sterzhausen und Wetter werden bis zum Goßfeldener Grenzgangfest noch mehrfach gemäht werden müssen, so dass der Grasbewuchs kurz und dicht genug und somit widerstandsfähiger ist, um die Füße der vielen Tausend Grenzgänger zu tragen.

 
Neuer Ausschuss
Die Mitglieder im Grenzbegangs- und Frühstücksplatzausschuss unter dem Vorsitz von Bernhard Groß: Johannes Moog, Johannes Ellerich, Timo Otto, Oliver Blöcher, Karl-Heinz Schellenberg, Jürgen Pöschl, Kurt Latzko, die ehemaligen Grenzläufer Herbert Busch, Jörg Schmidt, Stephan Boßhammer und Mario Möschet, sowie die drei aktuellen Grenzläufer Christopher Arnold, Felix Luczak und Dennis Steinborn.

von Heiko Friedrich

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