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Neue Impulse für das Dorfleben in Simtshausen

Ortsbeirat nimmt Arbeit auf Neue Impulse für das Dorfleben in Simtshausen

Nach seiner Wiederwahl erläuterte Ortsvorsteher Michael Haubrok-Terörde die kommenden Aufgaben: "Wir werden uns mit dem demografischen Wandel zu beschäftigen haben."

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Das langjährige Ortsbeiratsmitglied Gerhard Dennes (von links), das nun dem Gemeindevorstand angehört und Bürgermeister Peter Funk mit den Ortsbeiratsmitgliedern Heinrich Lölkes, Michael Haubrok-Terörde, Matthias Schneider, Uwe Angel Remon-Kohl sowie vorne Christiane Höcker und
Michaela Walter. Rechts steht Ehrenortsvorsteher Heinrich Krieg. Es fehlt Gisela Wieland.

Quelle: Götz Schaub

Simtshausen. Die Wahlen waren schnell abgehandelt. Jeweils offen und einstimmig bei jeweiliger Enthaltung der zu Wählenden entschied sich der neue Ortsbeirat von Simtshausen dem Wählerwillen zu folgen und bestimmte Michael Haubrok-Terörde wieder zum Ortsvorsteher. Er wies das beste Ergebnis bei der Ortsbeiratswahl am 6. März auf.

Zu seinem Stellvertreter wurde erneut Uwe Angel Remon-Kohl gewählt, der auch die zweitmeisten Stimmen auf sich vereinigen konnte. Michaela Walter übernahm das Amt der Schriftführerin. Ihre Vertretung übernimmt Gisela Wieland, die allerdings an der konstituierenden Sitzung nicht teilnehmen konnte. Des Weiteren sind im Gremium Heinrich Lölkes, Matthias Schneider und Christiane Höcker. Nun, in den nächsten Monaten und Jahren wird es in Simtshausen in vielfältiger Weise für das neu gewählte Gremium um das Thema „demografischer Wandel“ gehen.

„Noch ist es so, dass sich die Leerstände in Grenzen halten, aber damit ist das Problem nicht vom Tisch“, machte Haubrok-Terörde deutlich. Er brachte die Idee ein, mal intensiver über die Gründung eines Bürgerhilfevereins nachzudenken. In diesem Zusammenhang könne man sich sicher auch mal bei Brigitte Adler-Zaffke erkundigen, die aus Simtshausen kommt und dem neuen Kreisseniorenrat angehört, meinte Terörde. Auch wolle sich der Ortsbeirat gerne mit einbringen, wenn es mal um den Fortbestand des Nahversorger-Marktes im Ort gehen wird. Und wer gute Vorschläge zum Thema Baugebiet in Simtshausen machen kann, ist immer willkommen, diese mit dem Ortsbeirat zu teilen. Generell setzt der Ortsvorsteher auf neue Impulse für das Dorfleben. Dies gelte insbesondere für eine ergiebige Begleitung der Dorferneuerung.

„Wir müssen die Beteiligung der Bürger intensivieren“, machte der Ortsvorsteher deutlich. Der Arbeitskreis „Unser Dorf hat Zukunft“ habe sich leider auch länger schon nicht mehr getroffen. Zudem gelte es, im Zuge des Baus der B-252-Ortsumgehung, darauf zu achten, was mit der Kreisstraße 1 passiert, die Simtshausen und Mellnau verbindet. In Sachen Radweg zwischen Münchhausen und Simtshausen hatte sich Haubrok-Terörde bei der Initiative des Landkreises Marburg-Biedenkopf zur Radverkehrsentwicklung etwas erhofft. „Man sagte mir aber, dass das ein Projekt wäre, das beim Kreis eher in zehn bis 15 Jahren angesagt ist. Das war nicht gerade motivierend.“

Die erste Aktion in Simtshausen ist hingegen schon fix. Am 14. Mai sollen die Bänke aufgearbeitet und für die Sommersaison hergerichtet werden. Freiwillige Helfer sind dazu willkommen.

von Götz Schaub

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