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Neue Gebäude am alten Standort

Feuerwehrgerätehaus Cölbe Neue Gebäude am alten Standort

Bis voraussichtlich Herbst 2019 wird sich das Domizil der Freiwilligen Feuerwehr Cölbe von Grund auf erneuert haben. Erste Abbrucharbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen.

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Die Cölber Feuerwehr verbleibt an ihrem aktuellen Standort in der Hebertstraße, doch wird ihr Domizil inklusive Fahrzeughallen komplett neu gebaut.

Quelle: Thorsten Richter

Cölbe. Die Planungen lassen schon erahnen, dass sich räumlich bei der Cölber Feuerwehr einiges ändern wird. Und das am jetzigen Standort. Es wird aber nur ein bisschen umgebaut, in der Mehrheit wird neu gebaut. Roland Ott und Jörg Weber vom Architektur- und Ingenieurbüros Ott & Weber präsentierten zusammen mit Cölbes Gemeindebrandinspektor Volker Vincon den Cölber Gemeindevertretern den aktuellen Planungsstand.

Danach ist vorgesehen, dass die eigentlichen Bauarbeiten im August nächsten Jahres beginnen. Und zwar mit dem Neubau der Fahrzeughalle, in der bis zu fünf Einsatzfahrzeuge Platz finden können. Diese Halle entsteht dort, wo jetzt noch der alte Kindergarten steht. Allerdings etwas zurückversetzt, damit die Fahrzeuge auch vor der Halle stehen können, ohne die Straße zu blockieren.

Jetzige Hwslle wird abgerissen

Die jetzige Halle wird ebenfalls abgerissen, um seitlich mehr Platz für Parkplätze zu schaffen. Der erste Bauabschnitt bedingt deshalb einen zwischenzeitlichen alternativen Standort für die dort untergebrachten Fahrzeuge, nicht zuletzt, um die Einsatzbereitschaft während der Bauphase zu sichern.

Es wird zu diesem Zweck in unmittelbarer Nachbarschaft ein beheizbarer und diebstahlsicherer provisorischer Fahrzeugunterstand gebaut. Parallel dazu werden die Feuerwehrleute ihre Ausrüstung im ehemaligen Gemeindezentrum Heuberg 1 unterbringen. Wenn die Fahrzeughalle im Frühjahr beziehungsweise je nach Wetterlage auch erst im Sommer 2018 fertiggestellt sein wird, geht es mit einem zweiten Bauabschnitt weiter.

Dann entsteht neben der Halle 
ein neues Gebäude, in dem sich die künftigen Umkleiden 
inklusive Sanitärräume befinden werden. Das Gebäude liegt dann zwischen der neuen Fahrzeughalle und dem ehemaligen Gemeindezentrum. Es erhält den Hauptzugang und einen 
direkten Übergang zum Gebäude Heuberg 1.

Gemeindebrandinspektor freut sich über viel Platz

Das ehemalige Gemeindezentrum Heuberg 1 wird dann in einem dritten Bauabschnitt komplett für die dauerhafte Nutzung für die Feuerwehr zur Verfügung gestellt – auf allen Etagen. Dort entstehen Sozialräume, Schulungsräume sowie ein Funk- und Stabsraum für die Einsatzleitung und auch Räume für die Jugendfeuerwehr.

Zum guten Schluss werden dann der Alarmhof und die Außenanlagen mit Parkplätzen für die Einsatzkräfte hergestellt. „Die Auflagen werden immer umfangreicher. Um längerfristig zukunftsfähig bleiben zu können, ist es sehr wichtig, über ausreichenden Platz verfügen zu 
können“, sagt Gemeindebrandinspektor Volker Vincon.

Deshalb wird es im hinteren Teil der Fahrzeughalle auch Raum für ein Lager geben, das bequem von außen angefahren werden kann. „Dort können sich beispielsweise die andere Wehren mit Material versorgen“, sagt Vincon. Die Planungen 
gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass bis Herbst 2019 alle Bauarbeiten umgesetzt sein werden.

Vincon von den Planungen sehr angetan

Cölbes Bürgermeister 
Volker Carle stellte darüber 
hinaus auch klar, dass für die 
Gemeindebücherei, die sich derzeit im Heuberg 1 befindet, ein neues Zuhause gefunden werden muss. „Sie kann aber dort erst einmal verbleiben, bis wir 
etwas anderes gefunden haben.“

Vincon zeigte sich von den Planungen sehr angetan. „Die Aufteilung der Bauphasen stellen die bestmögliche Vorgehensweise hinsichtlich der Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Cölbe-Mitte während der Bauzeit dar.“ Auf Nachfrage von Gisela Nagel-Rotarius von der Fraktion Die Grünen, die in der vergangenen Wahlzeit auch Ortsvorsteherin von Cölbe war, entspann sich eine kurze Diskussion über Sinn und Zweck eines Fitnessraumes für Mitglieder der Einsatzabteilung.

Nagel-Rotarius merkte an, dass es entsprechende Studios gebe. Vincon stellte den Vorteil heraus, dass über Betätigungen am Stützpunkt auch immer gleich Einsatzkräfte vor Ort seien, die im Falle eines Einsatzes schneller als sonst ausrücken können, weil für sie die Anfahrt entfällt.

von Götz Schaub

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