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Neue Ampel soll Zweifler überzeugen

Göttingen Neue Ampel soll Zweifler überzeugen

Von „Oh, ist das schön“ bis „Ich habe die Ampel nicht gewollt“ – sehr unterschiedlich wurde von Göttinger Bürgern am Dienstag die Inbetriebnahme der neuen Ampelanlage im Ort begleitet.

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Göttingen. Mit der Signalanlage am Verkehrsknotenpunkt an der Kreuzung von Bundesstraße 62 und B 252 sollten vier Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden, sagte am Dienstagmittag Werner Detsch vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Marburg, das für Planung und Umsetzung der Arbeiten verantwortlich war.

Zum einen sei es darum gegangen, einen Unfallschwerpunkt zu entschärfen und zu schnell durch den Ort fahrende Autofahrer zu bremsen. Zugleich wurde mit dem Bau der Ampel die nötige Fahrbahndeckensanierung in der Kurve erledigt und vor allem mit der Fußgängerampel ein sicherer Übergang für die schwächsten Verkehrsteilnehmer geschaffen, so Detsch.

Während sich beim Ortstermin eine Fahrradfahrerin freute, dass der Weg von der einen Seite des Ortes auf die andere durch die Fußgängerampel besser klappte als bisher, waren andere Anwohner, die direkt an der Kreuzung wohnen, skeptischer. Sie fürchten zusätzlichen Lärm durch anfahrende und abbremsende Lkw.

Ob die Ampelanlage zu einer spürbaren Entlastung der vielbefahrenen Kreuzung führt, wie mit Computersimulationen im Vorfeld errechnet wurde, muss sich nun zeigen. Die neue Linksabbiegerspur der B 62 in Richtung Wetter habe schon entlastend gewirkt, als die Ampel noch nicht an war, freute sich Detsch. Zwischen 22 und 6 Uhr werde die Ampel wegen des geringeren Verkehrsaufkommens ausgeschaltet, berichtete er weiter. Zudem gilt in dieser Zeit im Ort das nächtliche Tempo-30-Limit.

von Michael Agricola

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