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Neubau für Kurz- und Tagespflege

Altenhilfe Wetter Neubau für Kurz- und Tagespflege

Im Altgebäude Schulstraße 29 ist nur noch die Verwaltung der Altenhilfe Wetter untergebracht. Die Mieter „Betreutes Wohnen“ sind bereits in die Hausnummer 31 umgezogen.

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Das Gebäude Schulstraße 29 ist alt und sanierungsbedürftig. Nach den Plänen der Altenhilfe Wetter soll es abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.

Quelle: Thorsten Richter

Wetter. Noch ist alles in den Vorbereitungen. Doch Ernst Boltner, Geschäftsbereichsleiter der Altenhilfe Wetter im St. Elisabeth Verein, hofft, dass noch in diesem Jahr der Förderbescheid aus dem Sozialministerium kommt. „Dann können wir mit den Arbeiten beginnen“, so Boltner.

Das Altgebäude Schulstraße 29 ist ein altes Fachwerkhaus und sanierungsbedürftig. Für das, was die Altenhilfe Wetter plant, „ist es konzeptionell nicht veränderbar“, sagt Boltner. Hinzu kommt, dass die Unterhaltungskosten für das Gebäude in keinem Verhältnis zu dessen Nutzung stehen. Vor allem die Energiekosten sind hoch.

27 neue Pflegeplätze

Mit dem Neubau plant die Altenhilfe die Einrichtung von 15 Tagespflegeplätzen und zwölf Kurzzeitpflegeplätzen. Dabei setzt die Altenhilfe wie bereits im Altenpflegeheim auf Hausgemeinschaften.

Die Nachfrage nach Tagespflege- und Kurzzeitpflegeplätzen ist laut Boltner groß.

Im Altgebäude Schulstraße 29 waren zuletzt auch zehn Wohnungen für Betreutes Wohnen. „Durch einen seit länger andauernden Aufnahmestop konnten wir die Mieter alle in der Schulstraße 31 unterbringen“, erklärt Boltner. Dort stehen acht Wohnungen für Betreutes Wohnen zur Verfügung. Sobald das Sozialministerium den Förderbescheid für das Vorhaben der Altenhilfe in Aussicht stellt, will Boltner die Bürger zu einer Informationsveranstaltung einladen und die Pläne vorstellen. Der Geschäftsbereichsleiter der Altenhilfe rechnet mit einem zügigen Abriss des Gebäudes und etwa zwei bis zweieinhalb Jahren für den Neubau.

Boltner weist zudem darauf hin, dass die Altenhilfe Wetter insgesamt gut aufgestellt ist: Es gibt beispielsweise kostenlose Wohnungsberatungen, um ein Leben im eigenen Zuhause so lange wie möglich zu gewährleisten, Hilfsangebote im Alltag und Angebote für Begegnungen und Austausch.

von Heike Horst

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