Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Nasser Start in einen doch schönen Tag

Grenzgang Goßfelden Nasser Start in einen doch schönen Tag

Grenzbegang zweiter Tag: Wie schon am Freitag gingen am Samstag erneut 3000 Menschen, dieses Mal trotz Schlechtwetters, den zweiten Teil der Grenzen in Goßfelden ab.

Voriger Artikel
3000 Menschen laufen Grenze ab
Nächster Artikel
Fünf Tage lang ein "grandioses" Erlebnis

Rolf Bickhard war als Vorsitzender des Grenzgangvereins immer an der Spitze zu finden.

Quelle: Manfred Schubert

Goßfelden. Erkenntnis des zweiten Grenzgangtages: Auch von schlechtem Wetter lassen sich echte Grenzgänger die Laune nicht vermiesen. Schon gar nicht die Grenzgangvereine. Dauerregen ab der Hälfte des Anmarsches auf den Frühstücksplatz und schlammiger Untergrund hielten die Menschen nicht davon ab, unter den Zeltdächern fröhlich miteinander zu feiern.

Grenzgangfest in Goßfelden, Grenzbegang zweiterTeil in der Gemarkung Wetteramt.

Zur Bildergalerie

Dazu trugen entscheidend die beiden Kapellen bei. Die Grenzgangmusikanten Goßfelden sowie die Musikkapelle Niederklein bliesen jeden Anflug von trüber Stimmung in kürzester Zeit hinweg, und schon bald schunkelten, sangen, lachten und tanzten die Menschen und scherten sich nicht mehr um die Witterung.

Festzug, Grenzgang Goßfelden. TV 06 Goßfelden. Foto. Tobias Hirsch

Zur Bildergalerie

Insbesondere die Abordnungen der befreundeten Grenzgangvereine, beispielsweise aus Buchenau und Wollmar, hatten die gute Laune offensichtlich im Gepäck mitgebracht. Vor allem die Wetteraner hatten die Superstimmung aus ihrem Grenzgang im vergangenen Jahr anscheinend konservieren können und fielen durch ihre gemeinschaftlich ausgelebte Ausgelassenheit positiv auf.

Nach Schätzung der Veranstalter nahmen trotz des angekündigten schlechten Wetters auch am Samstag knapp 3000 Menschen am zweiten Stück des Grenzbegangs in der Gemarkung „Wetteramt“ teil. Zu Beginn sah es auch gar nicht so schlecht aus. Punkt 8 Uhr warfen die Böllerschützen von der Lahn­brücke aus mit donnernden Schüssen auch den letzten Schläfer aus dem Bett. Nach dem gemeinsamen Singen des Grenzgang­liedes an der Gerichtslinde setzten sich die Grenzläufer und die Grenzgangmusikanten an die Spitze und führten den Zug bis zum Steg vor Sarnau, wo die Grenzgänger mit Musik auf ihren Weg verabschiedet wurden.

Etwa um viertel nach neun setzte der Regen ein, wurde immer stärker und hörte erst gegen Mittag wieder auf. Aber da waren alle am Frühstücksplatz, den die ersten kurz nach 10 Uhr erreicht hatten, längst beim Feiern.

von Manfred Schubert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
3000 Menschen laufen Grenze ab

Drei Erkenntnisse brachte der erste Grenzgangtag in Goßfelden: 1. Grenzgang ist toll; 2. Es gibt Handyempfang im Wald; 3. Das Wetter macht, was es will, die Grenzgänger bleiben aber ganz gelassen.

mehr
Eine Tradition, die richtig Spaß macht

Mit einer Gedenkveran­staltung am Ehrenmal sowie einem bunten Heimatabend im Festzelt startete am Donnerstag das Grenzgangfest bestens. Am Freitag ab 8 Uhr steht der erste von zwei Grenzgängen an.

mehr

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr