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Musik, Tanz und eine Weihnachtsmütze

Seniorenadventsfeier Musik, Tanz und eine Weihnachtsmütze

Mit einem bunten Programm haben die Senioren bei der Adventsfeier der Gemeinde Cölbe und des Hüttenvereins in Bürgeln einen stimmungsvollen Nachmittag verbracht. Es gab Volksmusik und weihnachtliche Lieder.

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Die Jugendtanzgruppe des TV Schwarz-Weiß Bürgeln unter Leitung von Kim Meichsner zeigte Tänze zu Hip-Hop-Musik. Kleines Bild: Die „Freunde der Volksmusik“ trugen weihnachtliche Lieder zum Programm bei.Fotos: Manfred Schubert

Quelle: Manfred Schubert

Bürgeln. Einen abwechslungsreichen und stimmungsvollen Nachmittag erlebten die etwa 100 Gäste der von der Gemeinde und dem Hüttenverein ausgerichteten Seniorenadventsfeier in der Mehrzweckhalle. Die Hüttenverein-Vorsitzende Gisela Heller übernahm die Begrüßung, durch das bunte Programm führte Ehrenortsvorsteher Erich Sohn.

Zum Auftakt sang der Männerchor Bürgeln „Weihnachtsglocken“ und „Abendfrieden“, der Gemischte Chor Bürgeln „Wünsche zur Weihnachtszeit“ von Udo Jürgens und „Komm, stille Nacht“ von Gotthilf Fischer, unter Leitung von Jens Amend. Später bereicherten die „Freunde der Volksmusik“ unter Leitung von Werner Gies mit Advents- und Weihnachtsmelodien die Feier und begleiteten gemeinsam gesungene Lieder.

Die Jugendtanzgruppe des TV Schwarz-Weiß Bürgeln, unter Leitung von Kim Meichsner, zeigte zwei flotte Tänze zu Hip-Hop-Musik. Dabei trugen die elf Mädchen kleine Weihnachtsmützchen im Haar.

Eine große Weihnachtsmütze, die vom Himmel fällt, spielte eine wichtige Rolle in der Aufführung von 20 Kindern der Grundschule Bürgeln. Dabei ging es um einen Igel, der frierend erwacht. Die anderen Tiere deckten ihn mit der Mütze zu, sodass er weiterschlafen konnte.

Bürgermeister Volker Carle stellte das Thema Zeit in den Mittelpunkt seines Grußwortes. Man könne sie nicht ansparen, solle sich auf den Moment besinnen, es sei schön, wenn man sich die Zeit nehme, um sie miteinander zu verbringen. Besonders dankte er den Mitgliedern des Hüttenvereins, dessen Zweck es sei, sich Zeit für andere zu nehmen und Kinder wie Senioren zu unterstützen.

Pfarrer Dr. Alexander Prieur betonte, auch in „unserer gar nicht so schönen Welt des Hasses und des Krieges“ könne man die Botschaft von der Geburt Jesu als frohe Botschaft hören. Dazu las er einen Bericht einer evangelischen Theologin vor, die aus Aleppo stammt und nun in einem Dorf in der Bekaa-Ebene in Syrien vor den Bomben Zuflucht gefunden hat. Obwohl sie bereits fünf Todesfälle in diesem Jahr in ihrer Familie zu beklagen habe und es bereits der fünfte Advent sei, den sie in diesem „arabischen Frühling“ mit seinen Kriegen erlebe, verliere sie nicht Hoffnung und Zuversicht und schreibt am Ende: „Weihnachten ist froh, weil Gott zu uns gekommen ist durch das Kind in der Krippe und weil er immer mit uns ist, egal was passiert.“

Ortsvorsteher Jörg Block ging anhand des Storm-Gedichts „Knecht Ruprecht“ auf die Geschichte vom Nikolaus, der aus der Gegend von Antalya stammte und somit Türke gewesen sei, dem Weihnachtsmann und der wechselnden Darstellungen beider ein. „Es lohnt sich, sich mit den Hintergründen einer Geschichte zu beschäftigen, zu hinterfragen und zu erkennen, was wir heute alles durcheinanderbringen“, schloss er.

von Manfred Schubert

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