Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -1 ° Schneeregen

Navigation:
Längere Öffnungszeit für Kita Oberasphe

Münchhäuser Hauptausschuss tagte Längere Öffnungszeit für Kita Oberasphe

„Die Gemeindevertretung stimmt einer Erhöhung der Öffnungszeiten um zwei Stunden in der Kita Oberasphe zu“ – Dieser Satz soll  am 5. September vom Münchhäuser Parlament beschlossen werden.

Voriger Artikel
Zwei Autos und ein Haus stehen in Flammen
Nächster Artikel
Ein bisschen Grenzgang-„Feeling“

Die Träger der Kindergärten Nieder- und Oberasphe sowie Münchhasuen wollen künftig ein Gesamtkonzept für die Kinderbetreuung erarbeiten.

Quelle: Monika Skolimowska/dpa

Münchhausen. So auch der Zusatz, dass der Elternbeitrag bei 120 Euro plus 25 Prozent für U-3-Kinder liegen sollte – eben analog zu den gebühren der anderen beiden Kindergärten in Münchhausen und Niederasphe. Diesen Beschluss empfiehlt der Haupt- und Finanzausschuss, der am Dienstagabend in Münchhausen tagte. Des Weiteren soll mit diesem Beschluss der Versuch unternommen werden, dass die drei Träger der Kindergärten Nieder- und Oberasphe sowie Münchhasuen ein Gesamtkonzept erarbeiten, „um auch bei sinkenden Betreuungszahlen die Infrastruktur aufrecht halten zu können“. Und dass bei der Beibehaltung der Kindertagesstätten in allen drei Ortsteilen.

Allerdings müsse es möglich sein, darüber zu reden, ob und in welchem Umfang künftig an welchem Standort welches Angebot vorgehalten werden soll. Während Wolfgang Henseling als CDU-Mitglied im Hauptausschuss die Meinung vertrat, dass es, solange es sich um drei verschiedene Träger handelt, nie ein Gesamtkonzept geben werde, wollte Rainer Ulbrich (Unabhängige Grüne Liste) dieses Gesamtkonzept gar nicht auf der inhaltlichen Ebene erreichen, sondern nur bei den formalen Dingen.

Auch die Ankündigung der hessischen Landesregierung, ab 1. August 2018 den Elternbetrag für die sechsstündige Regelbetreuung für alle drei Kindergartenjahre zu übernehmen, wurde im Ausschuss diskutiert. Auch wenn sich alle für die Eltern freuen, gab es doch eine Enttäuschung darüber, dass die Kommune offensichtlich keine Entlastung zu erwarten habe. Hans-Martin Seipp, Vorsitzender des Ausschusses und Mitglied der SPD-Fraktion, war entsprechend geladen, zumal er davon ausgeht, dass 50 Prozent der Finanzierung des Elternbeitrags aus dem Topf für den kommunalen Finanzausgleich kommen werden. Das ginge dann konkret zu Lasten der Kommunen.

von Götz Schaub

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr