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Kleiner Grenzgang zum runden Geburtstag

Wollmar feiert Kleiner Grenzgang zum runden Geburtstag

Der Grenzgangverein Wollmar kann seiner Chronik ein weiteres gelungenes Fest hinzufügen. Am Samstag um 13 Uhr begrüßte der Vorsitzende Klaus-Peter Fett gut 250 Menschen aus nah und fern am Grenzganghaus, die der Einladung zur Grenzsteinwanderung anlässlich des 40-jährigen Vereinsbestehens gefolgt waren.

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Der Grenzgangverein Wollmar feierte sein 40-jähriges Bestehen mit einer Grenzsteinwanderung zum Frühstücksplatz bei Laisa (Gellersborn).

Quelle: Manfred Schubert

Wollmar. Offizielles sollte nicht im Vordergrund stehen, auch wenn Fett nach der Wanderung im Festzelt die Namen aller 120 Mitglieder verlas, die sich 1977 eingeschrieben hatten. 69 davon leben noch, die Anwesenden bekamen zur Erinnerung ein Umhänge-Becherchen, das die Grenzgangburschen mit Hochprozentigem füllten. Besonders freute sich Fett, dass auch viele nicht mehr in Wollmar lebenden Vereinsmitglieder gekommen seien.

„Wichtig ist, dass heute Freunde und Nachbarn zusammenkommen und gemeinsam feiern“, sagte er und betonte, dass glücklicherweise die Ortsgrenzen heute eher verbindenden ­als trennenden Charakter hätten. Vertreter aus allen ­Nachbarorten sowie befreundeter Grenzgangvereine waren mit kleinen Geschenken, meist ­flüssiger Marschverpflegung, gekommen. Der Grenzgangvereinsvorsitzende Ulrich Mengel aus dem traditionell rivalisierenden Münchhausen sogar mit der letzten original Grenzgangsschnapsflasche.

Der Grenzgangverein Wollmar kann seiner Chronik ein weiteres gelungenes Fest hinzufügen. Am Samstag um 13 Uhr begrüßte der Vorsitzende Klaus-Peter Fett gut 250 Menschen aus nah und fern am Grenzganghaus, die der Einladung zur Grenzsteinwanderung anlässlich des 40-jährigen Vereinsbestehens gefolgt waren.

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Bei bestem Wanderwetter, frisch und teils sogar sonnig, bewältigten die von den neuen Grenzgangburschen angeführten Wanderer die etwa sechs ­Kilometer bis zum Frühstücksplatz Gellersborn in flotten 100 Minuten entgegen der bei normalen Grenzgängen üblichen Richtung.

Der erst zwei Stunden später einsetzende Regen ­vermochte die bis dahin, unter anderem von den Weifenbacher Musikanten, aufgebaute gute Stimmung nicht mehr zu trüben.

von Manfred Schubert

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