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Fünf Ortsbeiräte gegen Windkraft im Wald

Gremien beschließen Zusammenarbeit Fünf Ortsbeiräte gegen Windkraft im Wald

Die Ortsbeiräte­ aus Dexbach, Engelbach, Niederasphe, Oberasphe und Treisbach beschließen die Gründung einer interkommunalen Arbeitsgemeinschaft, gemeinsam mit den Jagdgenossen und Waldinteressenten aus Dexbach, Engelbach, Niederasphe und Oberasphe.

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Der Kartenausschnitt zeigt die beiden ausgewiesenen Windkraft-Vorrangflächen, die die Ortsbeiräte der umliegenden Dörfer nicht bebaut sehen möchten.

Quelle: Repro: Teilregionalplan Energie

Niederasphe. Aktueller Hintergrund für die geplante Zusammenarbeit ist die Vorgehensweise einer auswärtigen Firmengruppe, die sich direkt an die Grundstückseigentümer in den Ortsteilen gewandt hatte, um sich vorrangig Flächen für eine Errichtung von Windkraftanlagen zu ­sichern.

Bei diesen Flächen, die im Teilregionalplan Energie als Windkraft-Vorrangflächen vermerkt sind, handelt es sich überwiegend um Waldgebiete, die zwischen den oben genannten Ortschaften liegen (die OP berichtete). Die Flächen heißen unter anderem Treisbacher Hardt, Riebekammer, Engelbacher Hardt, Otterhecke, Blaue Pfütze, Bronke und Dexbächer Höhe. Die beteiligten Ortsbeiräte haben allesamt Beschlüsse gegen eine Bebauung dieser Flächen mit Windkraftanlagen gefasst.

Arbeitsgemeinschaft will die Bürger informieren

Die neu gegründete Arbeitsgemeinschaft dient der Zusammenarbeit in dieser Angelegenheit. Gemeinsam mit den Waldinteressenten und Jagdgenossen der Orte Dexbach, Engelbach, Niederasphe und Oberasphe soll das weitere Vorgehen abgestimmt und eine gemeinsame Strategie entwickelt werden. Die Ortsbeiräte verständigten sich darauf, dass eine gemeinsame Informationsstrategie und die gleichzeitige Einbindung aller Bürger der betroffenen Ortsteile notwendig sei, damit allen Bürgern bewusst werde, welche Auswirkungen auf Mensch und Natur durch den Bau der Anlagen zu erwarten sind.

Die Arbeitsgemeinschaft bittet alle kontaktierten Eigentümer, mit Zurückhaltung zu reagieren, da derzeit aus ihrer Sicht keine ausreichenden beziehungsweise abgesicherten Informationen von den Investoren vorliegen. Die Arbeitsgemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, die Bürger durch Pressemitteilungen, Infoblätter und in öffentlichen Veranstaltungen über die weitere Entwicklung fortlaufend zu informieren.

  • Die Ortsvorsteher und die Mitglieder der Ortsbeiräte stehen den Bürgern jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.
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