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Kombi-Feier kommt bei Bürgern gut an

Dorf- und Erntedank-Fest Kombi-Feier kommt bei Bürgern gut an

Gut 200 Menschen verfolgten am Sonntag­morgen die Enthüllung und Einweihung des ­Gedenksteines, der ab jetzt an die 800-Jahr-Feier im Mai 2013 erinnert.

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Bürgermeister Peter Funk (von links), die Ortsbeiratsmitglieder Udo Freiling (verdeckt) und Harald Greese, Ortsvorsteher Bodo Molodych und Pfarrer Friedhelm Wagner bei der Enthüllung des Gedenksteins.

Quelle: Manfred Schubert

Münchhausen. Der Stein war vor 14 Tagen von seinem Fundort zwischen Spiegelsteich und Lippersbach mit Unterstützung der Firmen Naumann und Koch geholt worden - alles ehrenamtlich, wie Ortsvorsteher Bodo Molodych betonte. Der Bagger des Bauhofes war mit dem drei Tonnen schweren Buntsandstein überfordert gewesen.

Die Simtshäuser Grafikerin ­Martina Sührig hat das Messingschild entworfen. Angeregt hatte die Aufstellung Walter Holzapfel, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins.

Der Gedenkstein steht an der Kreuzung von B252 und B236 auf einer Grünfläche vor „Kehlersch“ Hof, wo früher der Bauernhof Gottschalk stand. Molodych dankte allen Vereinen und Institutionen, die bei der 800-Jahr-Feier mitgewirkt hatten und bei der Ausrichtung des Erntedankfestes an diesem Sonntag.

Erlös soll zur Finanzierung dienen

Aus dem Erlös der Feier und des Erntedankfestes soll eine weitere Arbeit zur Geschichte Münchhausens mitfinanziert werden. Geplant ist, ein Höfebuch zu erstellen. Dafür soll ein Ausschuss gegründet werden, der diese ­aufwendige Arbeit angehen soll.

Neben Bürgermeister Peter Funk sprach Pfarrer Friedhelm Wagner, der ein Gedicht auf Platt zur Geschichte Münchhausens vortrug. Nach der feierlichen Enthüllung unter dem Applaus der Zuschauer sangen die Anwesenden gemeinsam „Im schönsten Wiesengrunde“. Der folgende Erntedankgottesdienst in der Münchhäuser Kirche wurden von den Kindergottesdienstkindern, dem Kirchenchor und dem Posaunenchor Wollmar mitgestaltet.

Pfarrer Wagner stellte in seiner Predigt in den Vordergrund, dass Ernte­dank auch ein Tag sei, an dem man sich grundlegende Zusammenhänge um die nicht unerschöpflichen Ressourcen der Erde bewusst machen und sich um eine Haltung lebenspraktischer Dankbarkeit und um den Verzicht auf Verschwendung ­bemühen sollte.

Verschiedene Stände nach dem Gottesdienst

Nach dem Gottesdienst gab es verschiedene Angebote an ­Ständen der Ortsvereine zum Mittagessen wie Bratwürstchen und Steaks vom Grill, geräucherte Forellen, Flammkuchen, später Kaffeetrinken mit großem Kuchen­büfett der Landfrauen im ­alten Pfarrhof und im Gemeinderaum.

Daneben gab es einen Büchertisch mit Schriften über Münchhausen und den ­Christenberg, im Vereinshaus wurden Filme und Fotos von der 800-Jahr-Feier und der Gedenksteineinweihung gezeigt. Am Stand der Chrischona-Gemeinschaft gab es Mal- und Bastelaktionen für die Kinder.

von Manfred Schubert

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