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Münchhausen beklagt Pfusch

Breitband-Ausbau Münchhausen beklagt Pfusch

Pfusch bei der Verlegung der Glasfaserleitungen für den Breitbandausbau haben die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses der Münchhäuser Gemeindevertretung beklagt.

Münchhausen. In Niederasphe sei ein Schulbus auf eine angeblich fertige Bankette geraten und bis zur Achse versunken, berichtete der Ausschussvorsitzende Hans-Martin Seipp.

Er habe mehrfach beobachtet, dass die Gräben für die Verlegung der Leitungen nicht wie vereinbart mit verdichtbarem Schotter, sondern einfach mit Aushub aufgefüllt worden seien. In mehreren Ortsteilen seien Probleme mit der mangelnden Festigkeit der verfüllten Gräben aufgetreten, in Niederasphe habe der Schulbus mit einem Autokran aus der angeblich wiederhergestellten Bankette gezogen werden müssen.

Bei dem Versuch, die Arbeiter beim Verfüllen der Gräben zu fotografieren, sei er von ihnen bedroht worden, berichtete Seipp. Bürgermeister Peter Funk sagte, dem Bauamt der Gemeinde seien die Probleme bekannt und das Bauamt dokumentiere die Arbeiten, um eine Nachbesserung zu fordern.

Straßenlaternen sollen ausgeschaltet werden

Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ teilte Funk mit, der Gemeindevorstand habe beschlossen, dass die Straßenlaternen der Gemeinde in Zukunft wieder von 0 Uhr bis 5.30 Uhr morgens ausgeschaltet würden. Wer aufgrund einer Veranstaltung wünsche, dass die Laternen die ganze Nacht brennen, könne dies gegen eine Kostenbeteiligung von 100 Euro bei der Gemeinde bestellen.

Bei einer Enthaltung schlossen sich die Ausschussmitglieder dem Antrag der CDU an, für die Aufstellflächen von Kleider- und Schuhcontainern eine Ausschreibung durchzuführen und nur noch dem Gewinner die Aufstellung zu erlauben. Es gehe darum, die Aufsteller an der Kosten für die Sauberhaltung der Aufstellflächen zu beteiligen, erklärte Wolfgang Henseling für die CDU. Rainer Ulbrich (UGL) gab zu bedenken, dass bei einer Ausschreibung nur die Unternehmen mitbieten könnten, während die gemeinnützigen Organisationen herausfallen würden. Dem hielt Henseling entgegen, dass, wer seine Kleidung spenden wolle, dies mehrmals im Jahr bei der Kirche tun könne. Robert Höcker (SPD) führte aus, dass mit dem Sammeln von Altkleidern offensichtlich viel Geld verdient werde und es sinnvoll sei, dass die Gemeinde für die Bereit­stellung der Flächen auch Geld bekomme.

von Martina Koelschtzky

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